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So könnte das Asylbewerberheim im Norden von Vaterstetten aussehen.

Asyl-Unterkunft am Bauhof

Flüchtlinge auf drei Etagen

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Vaterstetten –  Am Vaterstettener Bauhof soll eine Unterkunft für Flüchtlinge entstehen, in der auch Obdachlose untergebracht werden. Vorgesehen sind 100 Plätze. Nun wurden konkrete Pläne vorgestellt.  

„Das ist jetzt der lange erwartet Antrag. Es liegt schon geraume Zeit zurück, dass wir einen Erbbaurechtsvertrag geschlossen haben.“ Damit leitete Bauamtsleiterin Brigitte Littke die Vorstellung eines Projektes im Bauausschuss für eine Asylbewerber-Unterkunft im Nordwesten von Vaterstetten ein. Künftige Nachbarn für die rund 100 Bewohner sind der Wertstoffhof und der Bauhof. 

Im Vorfeld hatte es lange Verhandlungen mit den staatlichen Stellen gegeben. Baurecht hatte die Gemeinde Vaterstetten bereits vor zwei Jahren geschaffen.

Das neue Gebäude soll in Modulbauweise ohne Keller errichtet werden. Wie Bauamtsleiterin Littke in der Sitzung erklärte, könnte die Fassade verputzt oder mit Holz verkleidet werden. Vorgesehen ist ein L-förmiges Hauptgebäude mit einer Länge rund 45 Metern und einer Breite von rund 26 Metern auf der einen und rund acht Metern auf der anderen Seite.

Zusammen mit einem Nebengebäude für Müll, Lager und Technik sowie einer Pergola für Fahrräder ergibt sich eine U-Form um einen abgegrenzten Innenhof. Das Gebäude mit drei Stockwerken erhält ein flach geneigtes Walmdach.

Integriert sind in dem Haus auch Plätze für Vaterstettener Obdachlose. Beide Einrichtungen erhalten separate Eingänge. Der Bauausschuss stimmte der Planung mehrheitlich zu.

Beschäftigen mussten sich die Räte auch mit einem weiteren Projekt für Asylbewerber, das jedoch schon umgesetzt wurde, nämlich die Containersiedlung an der Verdi-Straße neben der Feuerwehr. Der Landkreis Ebersberg beantragte die Errichtung einer temporären Asylbewerber-Unterkunft für 60 Flüchtlinge in Containerbauweise. Sie sind jeweils rund sechs Meter lang, 2,45 Meter breit und bieten Platz für jeweils drei Personen. 20 Container wurden aneinandergereiht. An der Verdistraße wurden zusätzlich vier Container für Toiletten, Duschen und Kochen/Waschen errichtet.

„Wir haben den Antrag schon länger vorliegen“, so Littke in der Sitzung. Bisher habe aber ein Brandschutzplan gefehlt. Die Kreisbrandinspektion wurde um eine Stellungnahme gebeten. Es gab keine Bedenken. Eigentlich wäre das Vorhaben nach den Festsetzungen des Bebauungsplanes nicht zulässig. Die befristeten Sonderregelungen der aktuellen Gesetzgebung erleichtern jedoch die Genehmigung.

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