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Großer Scheck für Alem Katema: 16 000 Euro kamen bei einem Sponsorenlauf am Humboldt-Gymnasium in Vaterstetten zusammen. Erstmals konnte HGV-Direktor Rüdiger Modell die Spende direkt an die Empfänger aus Äthiopien übergeben.

25 Jahre Partnerschaft mit Alem Katema – Sponsorenlauf erbrachte 16 000 Euro

Jubiläum mit hochkarätigen Gästen - und vielen Geschenken

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Zum 16. Mal fand in diesem Jahr im Humboldt-Gymnasium der Sponsorenlauf zugunsten der Partnerschaft mit Alem Katema statt. Es gab aber eine Neuigkeit.

Vaterstetten–Zum ersten Mal jedoch hatte HGV-Direktor Rüdiger Modell die Chance, den daraus resultierenden Scheck direkt an die Empfänger aus Alem Katema zu übergeben. 16 000 Euro standen auf dem großen symbolischen Papier, was zu einem spontanen Beifall aller Anwesenden führte. Modell konnte den Scheck direkt an Alem Katemas Bürgermeister Getu Kitwa und den Vize-Vorsitzenden des Partnerschaftsverein Norbert Paul übergeben. Mit dabei war eine Delegation aus Äthiopien. Angereist waren sie für das 25-jährige Jubiläum der Partnerschaft.

5. Klasse lief die meisten Runden

Die meisten Runden beim Sponsorenlauf hatte natürlich wieder eine 5. Klasse gelaufen: 328 Runden schaffte die 5F. Mit 27 war es auch der Fünftklässler Sebastian Kampa, der die meisten Runden drehte.

Zum Festakt des 25-jährigen Jubiläums der Partnerschaft war unter anderem von der äthiopischen Botschaft in Berlin Vize-Botschafterin Mulu Worku angereist, die ihre Rede in Deutsch und Amharisch hielt. Begleitet wurde sie von ihren Kolleginnen für Public Diplomacy Addisalem Abebe aus Berlin und Hiwot Tuffa vom Generalkonsulat in Frankfurt. 

Alle erfahrene Äthiopienreisende

Für die Gemeinde Vaterstetten sprach Bürgermeister Georg Reitsberger, der selbst schon zweimal in Alem Katema war. Dabei waren auch 2. Bürgermeister Martin Wagner und 3. Bürgermeister Günter Lenz sowie Landrat Robert Niedergesäß, ebenfalls alle erfahrene Äthiopien-Reisende. Für den deutschen Verein sprach der Vorsitzende Anton Stephan. Aus Alem Katema ergriff Bürgermeister Getu Kitaw das Wort und verteilte anschließend Geschenke an verdiente Vereinsmitglieder. 

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