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Genug ist genug: Gehen Sie, Herr Schmidt!

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Von: Michael Acker

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Michael Acker, Redaktionsleiter der Ebersberger Zeitung.
Michael Acker, Redaktionsleiter der Ebersberger Zeitung. © SRO

Manfred Schmidt soll Senioren übertölpelt haben. Die AfD will ihn aus der Partei werfen. Ein Kommentar von Michael Acker, Redaktionsleiter der EZ.

Seit Jahren beschäftigt Manfred Schmidt die Vaterstettener Gemeindeverwaltung, übergeordnete Behörden sowie den Gemeinderat mit seinen Anfragen und Beschwerden. Seine Schreiben füllen Aktenordner in den Amtsstuben. Briefe, mit denen sich der ehemalige Oberverwaltungsrat in den Vordergrund spielt, seine Eitelkeit befriedigt und eine gedeihliche Zusammenarbeit erschwert. Demokratie muss Querulanten aushalten, dachten sich die Beobachter bisher und schluckten die geistigen Ergüsse Schmidts wie eine bittere Pille.

Gebräu stößt sauer auf

Doch mittlerweile stößt das Gebräu sauer auf. Nach allem, was über die Methoden des 82-Jährigen bei der Anwerbung von AfD-Kandidaten für die bevorstehende Kommunalwahl bekannt geworden ist, möchte man dem Herrn Gemeinderat zurufen: Ziehen Sie sich in den wohlverdienten kommunalpolitischen Ruhestand zurück und tun Sie dem Gemeinwesen einen großen Gefallen.

Viele zwielichtige Gestalten in der AfD

Die AfD hat viele zwielichtige Gestalten in ihren Reihen, da muss man gar nicht nur an den Nazi Björn Höcke denken. Auch auf den hinteren Plätzen  tummeln sich Gestalten von zumindest zweifelhaftem Ruf. Wenn selbst einer solch wenig zimperlichen Partei die Vorgehensweise Schmidts zu viel wird und sie ein Parteiausschlussverfahren einleitet, dann spricht das Bände.

Genug ist genug. Gehen Sie, Herr Schmidt!

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