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Schön anzuschauen, aber nicht unbedenklich: Feuerwerk verursacht Feinstaub. 

Gemeinde Vaterstetten geht voran

Aus für Feuerwerk auf dem Volksfest

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Am Ende war die Mehrheit deutlich. Bei Vaterstettener Festen soll künftig auf das Abbrennen von Feuerwerken verzichtet werden. Heißt auch: Aus für das Volksfest-Feuerwerk.

Vaterstetten– „Das Abbrennen von Feuerwerkskörpern trägt in erheblichem Maß zur Feinstaubbelastung bei“, begründete Axel Weingärtner, Fraktionssprecher der Grünen, den Antrag. Zahlreiche Studien und ärztliche Verlautbarungen warnten vor den Gefahren durch Feinstaub. Weingärtner verwies im Ausschuss auf oft katastrophale Arbeitsbedingungen bei der Herstellung der Feuerwerkskörper. Und die Veranstaltung sei bei Tierbesitzern umstritten.

Grüne denken an Lasershow

Zunächst gehe es hauptsächlich um das Volksfest. Früher sei das ein Magnet für den Volksfest-Montag gewesen. Inzwischen habe der Festwirt jedoch das Feuerwerk auf den Eröffnungstag verschoben. Da brauche man den „Magneten“ aber nicht. „Da ist sowieso alles voll.“ Als Alternative könnten sich die Grünen auch etwas anderes vorstellen, beispielsweise eine Lasershow.

Mit dem Festwirt solle eine alternative Attraktion oder ein finanzieller Ausgleich vereinbart werden, steht im Antrag der Grünen.

Positive Resonanz der Fraktionen

Im Ausschuss gab es eine überwiegend positive Resonanz. „Wir könne dem Grünen-Antrag viel abgewinnen. Wir sind aber auch hin und hergerissen“, sagte SPD-Sprecher Josef Mittermeier. Er relativierte die Menge an Feinstaub, die durch den Verzicht eingespart werde. Mittermeier schlug vor, zunächst auf Probe zu verzichten, möglicherweise für zwei Jahre, zog dies aber später wieder zurück. Renate Will (FDP) betonte, die Gemeinde habe eine Vorbildfunktion. Der Unmut in der Bevölkerung werde nicht groß sein. Mit dem eingesparten Geld könnte der Festwirt etwas für Kinder tun.

„Die CSU stimmt dem Grünen-Antrag zu“, kam eine klare Aussage von Christl Mitterer. Sie schlug lediglich vor, die Formulierung präziser zu fassen.

„Ich bin auch hin und her gerissen“, räumte Wolfgang Schermann (Freie Wähler) ein. Er sieht das Verbot aber „ein bisschen übertrieben. Ich werden dagegen stimmen.“

Wie groß soll die Bannmeile werden?

Manfred Schmidt (AfD/FBU) stimmte dem Verbot zu. „Ob das dem Wirt gefällt oder nicht, darauf kommt es nicht an.“ Schmidt wollte noch gleich einen Schritt weiter gehen und Feuerwerk auch in der Nähe von Senioren- und Pflegeheimen oder Kirchen verbieten. Wie weit die Bannmeile gezogen werde, das müsse man genau definieren.

„Wir können das heute nicht behandeln“, wies Georg Kast, persönlicher Referent des Bürgermeisters, das Ansinnen von Schmidt zurück. „Wir reden von zwei unterschiedlichen Kriterien.“

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Heute gehe es um das Thema Feinstaub. Bei Schmidt gehe es um den Bereich öffentliche Sicherheit und Ordnung. Schmidt könne ja einen gesonderte Antrag stellen, der dann auch behandelt werde.

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Kast wies darauf hin, dass die Umweltbilanz einer Lasershow auch nicht so gut sei und nannte dabei die Herstellung der Geräte. Das Rathaus bemühe sich gerne um Alternativen zum Feuerwerk. „Leicht wird das nicht.“ Der Wirt habe auf einem anderen Fest schon mal eine Show mit Löwen oder Tigern gemacht. „Das ist aber nicht unbedingt unseres“, so Kast.

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