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Bürgermeister fährt mit Bulldog aus dem Amt

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Georg Reitsberger fährt am Ende seines letzten Arbeitstags als Vaterstettens Bürgermeister mit dem Traktor heim
Georg Reitsberger fährt am Ende seines letzten Arbeitstags als Vaterstettens Bürgermeister mit dem Traktor heim © Foto: Edelmann

Punkt 17.30 Uhr war am 30. April Feierabend im Vaterstettener Rathaus – für Bürgermeister Georg Reitsberger hieß es nun endgültig Abschied nehmen. Mit Überraschung.

Vaterstetten – An den Fenstern hingen Plakate mit der Aufschrift „Servus Schorsch“ und „Auf Wiedersehen Herr Wagner“ (was Reitsbergers Vize Martin Wagner galt) und vor dem Rathaus hatte sich die Ammerthaler Blasmusik postiert, „zu unserem zweiten und wahrscheinlich letzten Auftritt in diesem Jahr“, wie Bandleader Sepp Reimer meinte.

Nach und nach strömten die Rathausmitarbeiter aus dem Gebäude, Passanten blieben stehen und schließlich knatterte Reitsbergers wohlbekannter Eicher-Traktor um die Ecke, gesteuert von Vaterstettens neuem Bürgermeister Leonhard Spitzauer, der damit direkt vor seinem gerührten Amtsvorgänger anhielt.

Sowohl Reitsberger als auch Wagner sprachen ein paar Abschiedsworte, dankten ihren Mitarbeitern in der Verwaltung für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und Reitsberger, ganz der Historiker, ließ es sich nicht nehmen, auch an den Einmarsch der amerikanischen Soldaten in Vaterstetten vor 75 Jahren zu erinnern. Dann aber wurde es Zeit für ihn, seinen Traktor zu besteigen. Unter dem Jubel der Kollegen drehte er noch ein paar Ehrenrunden, bevor er schließlich davonfuhr – heim zum Reitsberger Hof.  

Susanne Edelmann

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