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Bürgermeisterkandidat Roland Meier (Freie Wähler) erhält nach der Nominierung Glückwünsche von Amtsinhaber Georg Reitsberger (li., ebenfalls FW). 

Freie Wähler haben nominiert

Bürgermeisterwahl: Kandidat Nummer 1 steht fest 

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Der Bürgermeisterwahlkampf in Vaterstetten tritt in die intensive Phase ein. Als erster Kandidat für den Chefsessel wurde Roland Meier (52) zum Bürgermeisterkandidaten der Freien Wähler  nominiert.

Vaterstetten– Meier, der Fraktionssprecher der Freien Wähler im Gemeinderat ist, betonte bei seiner Vorstellung besonders seine Möglichkeit, für bis zu drei Legislaturperioden zur Verfügung stehen zu können. Der Wunsch zur Zusammenarbeit mit anderen Kommunen im Umland wurde durch den Besuch der beiden Bürgermeisterkandidaten der Freien Wähler aus Grasbrunn, Johannes Seitner, und Günter Scherzl aus Poing untermauert.

Unter den Gästen waren auch der Oberbürgermeisterkandidat für die Stadt Dachau, Markus Erhorn, sowie der Ebersberger Kreisverbandsvorsitzende der Freien Wähler, Wilfried Seidelmann. Glückwünsche für die erfolgreiche Nominierung kamen vom FW-Landtagsabgeordneten Nikolaus Kraus. Einer der CSU-Aspiranten auf das Bürgermeisteramt, Leonhard Spitzauer, war auch unter den Gratulanten.

Verkehr als ein zentrales Thema

Meier versprach für seine Heimatgemeinde stets vollen Einsatz zu bringen. Anpacken möchte Meier unter anderem die Wasserstoffproblematik als Energielieferant, beispielsweise an Tankstellen. „Da gab es Projekte. Ich will wissen, warum die gescheitert sind.“

Eine zentrale Frage in Vaterstetten sei, so Meier gegenüber derEbersberger Zeitung,die Verkehrsproblematik. Man müsse mit den Anwohnern reden und die Gesamtsituation prüfen. Eine Überlegung sei beispielsweise aus der Zugspitzstraße in Richtung Möschenfelderstraße und der Wendelsteinstraße in Richtung Bahnhof eine Art großen Kreisverkehr zu machen. Auch die Unterführung Möschenfelder Straße müsse man für Schulkinder sichererer machen.

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Zudem will Meier den Wochenmarkt vor dem Rathaus attraktiver gestalten. „Ich bin auf der Suche nach Fieranten. Einen Bäcker habe ich schon. Andere sind noch in der Warteschlange.“

Vorsichtige Politik fortsetzen

Grundsätzlich will Meier vorhandene Ressourcen in der Gemeinde nutzen und nicht alles sofort abreißen. Er sieht sich damit in der Tradition der vorsichtigen Politik des Amtsinhabers Georg Reitsberger (ebenfalls Freie Wähler). So könnte man die bisherige Mittelschule nutzen, wenn die Schüler in die neue Bildungseinrichtung am Sportzentrumm umziehen. Entstehen könnte laut Meier eine Art Haus der Vereine. Dabei könnte vor allem die Jugend Räume nutzen. Sein persönliches Wahlprogramm will Roland Meier nach der Sommerpause vorstellen.

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