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Flächenversiegelung auf 67 Hektar bei Parsdorf -  Landtagsgrüne toben

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Von: Robert Langer

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Die Grünen kritisieren die Entscheidung der CSU unter Ministerpräsident Markus Söder scharf.
Die Grünen kritisieren die Entscheidung der CSU unter Ministerpräsident Markus Söder scharf. © dpa / Peter Kneffel

Die Entscheidung im Haushaltsausschuss des Landtags ist gefallen. Aus rund 67 Hektar landwirtschaflichem Gelände zwischen Parsdorf und Grub kann ein Gewerbegebiet werden.

Vaterstetten – Bisher war das Areal im Eigentum des Freistaats Bayern und wurde vom Staatsgut Grub genutzt. Die Gemeinde Vaterstetten will gemeinsam mit einem Investor dort größere Firmen ansiedeln.

Das Projekt war umstritten, vor allen wegen des Landverbrauchs und der befürchteten zukünftigen Verkehrsbelastung. Zuletzt hatten sich im Landtag die Grünen gegen das Projekt gestemmt. Zunächst hatten sie noch eine Vertagung erreicht, jetzt sind sie gescheitert.

Grüne: Es ist unglaublich, was hier passiert

Dazu erklärt die haushaltspolitische Sprecherin der Landtags-Grünen, Claudia Köhler: „Es ist unglaublich, was hier passiert. Im Plenum halten CSU und Freie Wähler Sonntagsreden zum Flächensparen und was noch alles getan werden muss. Und im selben Augenblick gibt der Freistaat selbst 67,4 Hektar staatlicher landwirtschaftliche Fläche an einen privaten Investor zur Bebauung frei. Noch dazu an Logistik-Gewerbe, was die bisher ungeklärte Frage der Verkehrsanbindung des Grundstücks noch verschärft.“ 

Kritik auch am Verfahren

Rund um Parsdorf sei eh schon so viel Verkehr. Die Grünen kritisieren auch den Ablauf der Entscheidung. Statt einer transparenten öffentlichen Diskussion und einem Ausschreibungsverfahren habe es eine nicht-öffentliche Sitzungen und eine freihändige Vergabe gegeben. „Es ist klar, dass die betroffenen Firmen Platz brauchen. Aber der vorgesehene Standort – ausgerechnet auf einer wertvollen landwirtschaftlichen Fläche mit ungelösten Verkehrsproblemen – ist dafür nicht geeignet“, so die Grünen.

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Die Gemeinde Vaterstetten und der Investor drücken inzwischen aufs Gas. Für Donnerstag, 18. Juli, ist am Vormittag eine Pressekonferenz angekündigt. Dabei wird es wohl einen Überblick über die aktuellen Pläne geben.

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