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Neue Projekte der Nachbarschaftshilfe auf der Bühne im Martinstadl Zorneding, wo die jüngste Jahreshauptversammlung stattfand.  

Zahlen bei Jahreshauptversammlung bekannt gegeben

Nachbarschaftshilfe Vaterstetten 280.000 Euro Gewinn

Großer Gewinn und prominente Teilnehmer – bei der jungsten Mitgliederversammlung der Nachbarschaftshilfe Vaterstetten (NBH) im Zornedinger Martinstadl gab es gute Nachrichten.

Vaterstetten/Zorneding – Die Nachbarschaftshilfe, so Vorstand Franz Pfluger, hat sich zu einem leistungsstarken Unternehmen entwickelt, das im Berichtsjahr 2018 wieder schwarze Zahlen geschrieben hat.

In seiner Präsentation des Vereins, der mit vollem Namen immerhin Nachbarschaftshilfe, Sozialdienste, Pflegedienste in den Gemeinden Vaterstetten, Zorneding, Grasbrunn heißt, ging es Pfluger vorrangig um die Menschen, die diesen Verein tragen: „Mittlerweile sind 261 Mitarbeiter und Helfer für die Nachbarschaftshilfe tatig“, sagte Pfluger. „Ihnen gilt mein großes Dankeschön. Viele unterstützen uns rein ehrenamtlich, sei es bei der Tafel oder als Begleiter im aktuellen Ferienprogramm. Alle haben meinen hohen Respekt, genauso wie die vielen Spender, die uns unterstützen.“

Raunen geht durchs Publikum

Als Schatzmeister Manfred Renner dann den Jahresgewinn 2018 in Hohe von 282 076 Euro verkündete, ging ein Raunen durchs Publikum. Der Ertrag des Vereins, ein weiteres staunenswertes Ergebnis, in Hohe von 2 899 442 Euro, bedeutete eine Steigerung von mehr als 37 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Ähnlich die Aufwendungen: auch sie waren im Berichtsjahr deutlich gestiegen – um 26,8 Prozent.

Gewinn steht Darlehen gegenüber

Das außergewöhnliche Ergebnis veranlasste NBH-Geschaftsführer Oliver Westphalen zu einigen Erläuterungen vor dem Publikum. Dem großen Gewinn stünde ein Darlehen in annähernd gleicher Hohe gegenüber, das noch abgelöst werden müsse, so Westphalen. Es war im Zuge der Eröffnung der neuen NBH-Tagespflegeeinrichtung aufgenommen worden. Zwar seien danach ausreichende Großspenden für das Projekt eingegangen, man wolle das Darlehen, für das man günstige Konditionen erhalten habe, jedoch nicht sofort kündigen, sondern die Raten nach Vereinbarung zurückzahlen, um einen größeren Liquiditatsvorsprung für weitere Anschaffungen zu haben.

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 „Der neue Sinnes- und Spielgarten wurde angelegt“, berichtete Westphalen. „Die Tagespflege bekam eine Terrasse mit Sonnenüberdachung und schöner Bestuhlung. All das kostet.“ Und noch mehr: „Wir sind als Nachbarschaftshilfe ein gemeinnutziger Verein, also nicht gewinnorientiert. Die schwarze Null ist unser Ziel. Dennoch brauchen wir Rücklagen für unvorhergesehene Sonderausgaben.“

Neuer Server verschlingt 30.000 Euro

Allein das Inkrafttreten der Datenschutz-Grundverordnung habe Folgekosten in Höhe von 11 000 Euro für juristische Beratung verursacht. Die Absicherung der Software kostete 3000 Euro, ein neuer Server für die zuverlässige elektronische Abwicklung aller Dienstleistungen schlug mit 30 000 Euro zu Buche. 

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Letztlich sei die NBH ein sozialer Verein, der auch keine Kosten für kranke Menschen scheue. „Wir fahren auf Wunsch zur Pflege auch zu einem einzelnen hilfsbedürftigen Patienten nach Grafing, selbst wenn das für uns nicht lukrativ ist“, betont Westphalen. „Aber das macht uns aus. Wir helfen, wo wir können. Und das machen wir gern.“

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