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Robert Winkler, hier beim Politischen Aschermittwoch der CSU, möchte mit breiter Unterstützung aller Parteien (außer der Af D) zum Bürgermeister der Gemeinde Vaterstetten gewählt werden. 

Im Rennen um die Nachfolge von Bürgermeister Reitsberger

Rot-grüne Unterstützung für möglichen CSU-Kandidaten

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Rückenwind für Robert Winkler, der sich  als parteifreier Kandidat für die CSU ums Bürgermeisteramt bewerben möchte. Sowohl SPD als auch Grüne unterstützen ihn.

Vaterstetten – „Für die Sozialdemokraten wäre Winkler bestens für das Bürgermeisteramt geeignet. Der Jurist mit langjähriger Verwaltungserfahrung als leitender Ministerialrat im bayerischen Umweltministerium bringt die notwendige Erfahrung für die Führung der Amtsgeschäfte einer 23 000-Einwohnergemeinde mit. Außerdem war er auch schon im Landratsamt Ebersberg tätig“, sagt Sepp Mittermeier, SPD-Ortsvereinsvorsitzender und Sprecher der Genossen im Gemeinderat.

Hohe Übereinstimmung bei wichtigen Themen

Entscheidend für den Beschluss der SPD sei die hohe inhaltliche Übereinstimmung bei den (kommunal-)politischen Themen. Gerade in den wichtigen Bereichen wie Siedlungsentwicklung (Wohnen, Gewerbe), Umwelt und Energie, sowie im Sozialen seien die Positionen annähernd deckungsgleich, sagt Mittermeier. 

Auch wenn Winkler (57) als ein möglicher Bürgermeisterkandidat von der CSU vorgeschlagen worden sei, sehe er sich doch als neutraler Kandidat der um die Unterstützung möglichst aller Vaterstettener Parteien und Gruppierungen, außer der AfD, wirbt.

Bürgermeisterwahl ist Persönlichkeitswahl

 „Wir akzeptieren bzw. begrüßen das, denn die Bürgermeisterwahl ist eine Persönlichkeitswahl, bei der sich der am besten geeignete Kandidat, unabhängig von irgendeiner Parteizugehörigkeit, durchsetzen soll. Die politischen Entscheidungen werden in einem demokratischen Diskussions- und Abstimmungsprozess im Gemeinderat getroffen. Der Bürgermeister hat diese mit seiner Verwaltung umzusetzen“, so die SPD.

Mit breiter Mehrheit haben sich die Grünen bei ihrer Mitgliederversammlung für Winkler ausgesprochen. Das berichten Axel Weingärtner, Sprecher der Gemeinderatsfraktion, und Günter Glier, Chef des Ortsverbands. Die Grünen begrüßten, dass Winkler als Bürgermeister für eine solide, nachhaltige Haushaltspolitik stehe, dass ihm Pflege und Unterhalt der gemeindlichen Liegenschaften am Herzen liege, dass er Fahrradverkehr und ÖPNV zu fördern verspreche, dass er eine zunehmend regenerative Energieversorgung Vaterstettens anstrebe.

Klimaschutz nicht nur in Sonntagsreden

Klimaschutz sei bei Robert Winkler kein Begriff für Sonntagsreden, sondern werde von ihm seit Jahren intensiv vorangebracht. Winkler sei Mitgründer und aktives Mitglied der 3E-Genossenschaft und der örtlichen Energiewende.

„Als Bürgermeister und damit auch Leiter der gemeindlichen Verwaltung ist Robert Winkler bestens qualifiziert. Er hat über mehrere Jahre die Gemeinderatsfraktion der Grünen als parteifreier Fraktionssprecher geleitet. Die Grünen unterstützen Robert Winkler aus vollster Überzeugung auf seinem Weg ins Vaterstettener Rathaus“, so die Sprecher der Partei.

Neben Winkler bewirbt sich innerhalb der CSU auch Leonhard Spitzauer um die Bürgermeisterkandidatur. Der 33-Jährige ist Gemeinderat und Kommandant der Feuerwehr Parsdorf-Hergolding. Die Entscheidung zwischen Winkler und Spitzauer soll am 18. Juli bei einer Ortshauptversammlung der CSU fallen.

Lesen Sie auch: Das Kandidatenkarussell dreht sich

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