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Zu einem ungewöhnlichen Einsatz mussten Beamte der Polizeiinspektion Poing ausrücken. (Symbolbild)

Er war stark betrunken

17-jähriger Schüler rastet in Vaterstetten total aus - Polizisten suchen nach ihm

Erst schlägt er einem Mann mit der Faust ins Gesicht, dann flieht er. Als die Polizei ihn findet, hat er Suizidabsichten. 

Vaterstetten – Zuerst warf er mit Gegenständen um sich. Dann bepöbelte er einen Anwohner, den er auch verletzte. Und zum Schluss äußerte er noch Selbstmordgedanken. Zu einem ungewöhnlichen Einsatz mussten Beamte der Polizeiinspektion Poing ausrücken.

Am Donnerstag gegen 11.15 Uhr vormittags wurde der Poinger Inspektion eine Körperverletzung in der Heinrich-Marschner-Straße mitgeteilt.

Schüler schlägt Anwohner mit Faust ins Gesicht

Ein 17-jähriger Schüler aus Haar hatte demnach Gegenstände über den Zaun in einen Garten geworfen. Als ihn daraufhin ein 23-jähriger Anwohner zur Rede stellen wollte, schlug der Jugendliche dem jungen Mann plötzlich mit der Faust ins Gesicht und haute ihm Anschluss noch einer Glasflasche auf den Kopf. Nach der Tat ergriff der Schüler schnell die Flucht.

Bei einer Suchaktion konnte der Jugendliche gefunden werden

Im Rahmen einer sofort eingeleiteten Nahbereichsfahndung konnte jedoch von den Beamten eine Person in der Nähe des Tatortes aufgegriffen werden, auf die die abgegebene Beschreibung zutraf.

Wie sich herausstellte, handelte es sich hierbei tatsächlich um den mutmaßlichen Täter. Aufgrund seiner starken Alkoholisierung wurde der 17-Jährige in Gewahrsam genommen und zur Dienststelle verbracht.

Nach Suizidabsichten: Schüler wird eingewiesen

Während der Fahrt äußerte der Schüler dann Suizidabsichten. Auf der Dienststelle der Polizeiinspektion Poing bekam der Jugendliche laut der Ermittler starke psychische Schübe, weshalb ein Arzt und der Rettungsdienst gerufen werden mussten. Nach Rücksprache mit dem Landratsamt wurde der Jugendliche eingewiesen.

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