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Bauarbeiten an der neuen Schule. 

Mit Beginn des neuen Schuljahres soll alles fertig sein

Schulneubau: Klage kostet Monate

Manchmal hilft alle Planung nichts und es kommt trotzdem zu Verzögerungen am Bau. Das berichtete Vaterstettens Gemeindearchitekt Ralf Schloemilch dem Gemeinderat.

Vaterstetten – Beim Vergabeverfahren für eines der Gewerke am Bau der neuen Grund- und Mittelschule hatte nicht der Erst-, sondern der Zweitbieter den Zuschlag erhalten, da das Angebot des Erstbieters nicht ganz den technischen Vorgaben der Kommune entsprochen hatte. Dagegen hatte der Erstbieter geklagt. „Er hat zwar verloren, aber das hat uns nun mehrere Monate gekostet“, so Schloemilch.

Zusätzliche Monteure müssen kommen

Die gute Nachricht: „Die Schule wird trotzdem zum Schuljahresbeginn im September fertig, wenn auch nicht ganz so geschmeidig.“ Möglich machen das zusätzliche Monteure, die von den am Bau beteiligten Firmen eingesetzt werden und das verursacht rund 350 000 Euro Mehrkosten. Aber: „Würden wir das nicht tun, verlören wir nicht nur Zeit, sondern hätten genauso Mehrkosten durch die Vorzögerungen, die dadurch bei den anderen Firmen entstehen, weil die dann bei Folgeaufträgen in Verzug geraten und uns das in Rechnung stellen könnten.“

Abnahme der Gebäude wird schwierig

Die Priorität liegt nun auf der Fertigstellung der Schule selbst, die Sporthalle soll spätestens bis zu den Herbstferien fertig werden. „Das gesetzte Ziel ist natürlich auch hier der Schuljahresbeginn, aber der Schwerpunkt der Bauarbeiten liegt auf dem Schulgebäude“, so Schloemilch. Das Hauptproblem sei sowieso weniger die Fertigstellung an sich, sondern vielmehr die anschließende Abnahme der Gebäude: „Das ist aufwendig und kompliziert, weil da viele Sachverständige, Feuerwehr und Gutachter involviert sind.“

Lesen Sie dazu auch: Große Baumaßnahme: Neue Realschule in Elkofen

und der Platz wird knapp: Betreuungs-Schock in Ebersberg: Über 50 Kinder gehen leer aus

VON SUSANNE EDELMANN

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