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Bis zu fünf Windräder kann sich die SPD für Vaterstetten vorstellen.

Partei zeigt klare Kante

SPD-Vorstoß: Fünf Windräder für Vaterstetten

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Die Vaterstettener SPD zeigt im Vorfeld der Kommunalwahl klare Kante: Sie fordert bis zu fünf Windräder für die Gemeinde.

Vaterstetten Nachdem der Gemeinderat beschlossen hat, dass Vaterstetten der „Klimaschutzregion Ebersberg“ beitritt und damit die Eindämmung der Klimakrise und ihrer schwerwiegenden Folgen als Aufgabe von höchster Priorität anerkennt, will die SPD den Absichtserklärungen nun Taten folgen lassen. „Wir müssen endlich in die Umsetzung kommen“, sagt SPD-Bürgermeisterkandidatin Maria Wirnitzer dazu.

„Ohne Windenergie geht‘s nicht“

Die Sozialdemokraten fordern deshalb in einem Antrag, dass im Gemeindegebiet Vaterstetten in den nächsten Jahren drei bis fünf Windräder errichtet werden sollen. Laut dem Klimaschutzmanager der Gemeinde ist eine Energieversorgung ausschließlich auf Basis erneuerbarer Energien ohne Windenergie nicht möglich. „Das sollten wir ernst nehmen“, meint SPD-Gemeinderätin Cordula Koch.

Fortschritte in Schwachwindregionen

Die Windenergie sei neben der Photovoltaik die ökologischste, flächenschonendste und zwischenzeitlich auch ökonomischste Form der Stromerzeugung und das selbst in unserer Gegend. Das Brucker Windrad, das zwar nur den technischen Stand von vor zehn Jahren repräsentiert, liefere dafür einen klaren Beweis. SPD-Gemeinderätin Eva Hemauer: „Die heutigen für Schwachwindregionen konzipierten Windräder erzeugen in etwa die dreifache Strommenge“.

SPD sieht viel negative Stimmung

„Objektiv betrachtet spricht alles für die Windenergie und deshalb sollten wir auf sie setzen“, meint Sepp Mittermeier, Sprecher der SPD-Gemeinderatsfraktion. Allerdings ist ihm auch klar, dass viel negative Stimmung gegen die Windenergie gemacht wird und deshalb viele Bürger sehr skeptisch geworden sind. „Das ist schade.“ Er ist aber der Meinung, dass „die Wähler das Recht haben vor der Kommunalwahl zu erfahren, wie die Parteien zur Windenergie stehen. Deshalb haben wir den Antrag gestellt.“ 

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