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Glühender Verfechter des neuen Gewerbegebiets in Parsdorf: Michael Niebler, Fraktionssprecher der CSU. 

Nach Kritik von SPD und Grünen

Vaterstettener CSU: Neues Gewerbegebiet ein Sechser im Lotto

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Die Ansiedlung von BMW und KraussMaffei  im neuen Gewerbegebiet in Parsdorf hat der Vaterstettener CSU-Fraktionsvorsitzender Michael Niebler  als „Meilenstein“ bezeichnet.

Vaterstetten–  „Ohne die Entwicklung des Gewerbegebietes Parsdorf III und der damit verbundenen signifikanten Erhöhung unserer Gewerbesteuereinnahmen, hätten wir in nur wenigen Jahren unsere Pflichtaufgaben – etwa die Kinderbetreuung und die Ertüchtigung der Schule an der Vaterstettener Wendelsteinstraße – nicht mehr stemmen können“, sagt der CSU-Sprecher im Vaterstettener Gemenderat, Michael Niebler.

Für die Gemeinde sei die Ansiedlung von BMW und KraussMaffei wie ein Sechser im Lotto, so Niebler. Zudem entstehe in Parsdorf nun „ein großes Stück Zukunft“. Das Projekt habe mehrfach auf Messers Schneide gestanden.

CSU: Gigantische Vorteile

Das Vorhaben habe gigantische Vorteile: über 2000 neue Arbeitsplätze in der Gemeinde, nur 30 der insgesamt 67 Hektar Fläche, die ausgewiesen werden, würden auch versiegelt, die zusätzliche Verkehrsbelastung sei überschaubar, ein unmittelbarer S-Bahn-Anschluss existiere bereits, außerdem entstehe die bisher größte auf einem Gebäude je installierte Photovoltaikanlage Europas.

„Grüne Verweigerer“

Der „Deal“ bedurfte der Zustimmung des Haushaltsausschusses des Bayerischen Landtages. Im Landtag stimmten lediglich die Grünen gegen das Projekt, die Oppositionsparteien SPD und FPD stimmten – neben den Regierungsparteien CSU und Freie Wähler – dafür.

Lesen Sie auch: So wird‘s in Parsdorf aussehen

 Im Vaterstettener Gemeinderat hätten jedoch vier der fünf SPD-Gemeinderäte dagegen gestimmt. Auf „völliges Unverständnis“ stößt bei Niebler die Verweigerungshaltung der Grünen im Gemeinderat und im Landtag. 

Auch interessant: Flächenversiegelung auf 67 Hektar bei Parsdorf - Landtagsgrüne toben

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