Gruppe von Schwimmern im neuen Vaterstettener Hallenbad..
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Im neuen Vaterstettener Hallenbad absolvierten die beiden leistungsstärksten Gruppen der TSV-Schimmerinnen und -Schwimmer einen „internen Wettkampf“.

TSV Vaterstetten

Schwimmer sitzen wieder auf dem Trockenen

  • Wolfgang Herfort
    vonWolfgang Herfort
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Freude ist von kurzer Dauer. Nach nur einem Wettkampf sitzen Aktive des TSVV schon wieder auf dem Trockenen.

Vaterstetten – Mit der Eröffnung des neuen Hallenbads in Vaterstetten konnten die Schwimmer des TSV Vater-stetten nach langer Pause wieder in ihrem Element trainieren. Die Wassersportler freuten sich sehr auf diesen Tag, auch wenn das Training von Anfang an nur eingeschränkt aufgenommen werden konnte. Um auch der Öffentlichkeit ausreichende Möglichkeiten zum Schwimmen zu bieten, wurden den Sportlern des TSVV nur einzelne Bahnen zugeteilt.

Die Trainingszeiten für die Leistungsschwimmer wurden in die späten Abendstunden verlegt. An manchen Tagen durften nicht alle TSVV-ler zum Training kommen, um die maximal zulässige Personenzahl im Schwimmbad nicht zu überschreiten. Hinzu kamen strenge Hygienevorschriften und Abstandsregelungen aufgrund der Covid-19-Pandemie. Die Vaterstettener hielten sich diszipliniert an die Vorgaben und trainierten im Rahmen dieser Möglichkeiten sehr engagiert.

Normalerweise sind regelmäßige Schwimmwettkämpfe das motivierende Ziel für den kräftezehrenden Trainingsalltag. Da diese Leistungsvergleiche derzeit nicht stattfinden können, überlegten die Trainer Melina Uhl, Sebastian Junga und Florian Maurer, wie sie ihre Schützlinge trotzdem motivieren könnten. So entstand der Gedanke, einen „internen Wettkampf“ durchzuführen. Wegen Corona konnte dieser nur für die beiden leistungsstärksten Gruppen des TSVV stattfinden, um die maximal zulässige Teilnehmerzahl nicht zu übersteigen. Auch musste der Wettkampf ohne Zuschauer und ohne Kampfrichter durchgeführt werden.

Jeder der 22 Schwimmer hatte in jeder Disziplin (Brust, Rücken, Delphin und Schmetterling) 100 Meter zurückzulegen. Obwohl die Athleten ja erst wenige Wochen im Wasser trainiert hatten, waren am Ende alle sehr zufrieden mit ihren Leistungen. Die vielen persönlichen Bestzeiten zeigten die hohe Motivation der Aktiven, auch wenn sie dies nicht auf Wettkämpfen zeigen können.

Umso größer war die Enttäuschung über die erneute Schließung aller Schwimmbäder im November. Um die Form ihrer Schützlinge halbwegs aufrecht zu halten, bieten die Trainer fünfmal pro Woche Online-Krafttraining via Zoom zu festen Zeiten an. Jetzt treffen sich die Schwimmer nur noch virtuell zum Trockentraining. Das für Schwimmer so wichtige Wassergefühl kann dies jedoch nicht ersetzen.  ez

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