Der Abriss der Schule an der Gluckstraße in Vaterstetten steht fest, bis aber neue Wohnungen auf dem Aral entstehen, wird es wohl noch dauern. 
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Der Abriss der Schule an der Gluckstraße in Vaterstetten steht fest, bis aber neue Wohnungen auf dem Aral entstehen, wird es wohl noch dauern. 

Gemeinderat entscheidet

Vaterstetten: Nächster Schritt zu neuen Wohnungen

  • Robert Langer
    vonRobert Langer
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Auf dem bisherigen Schulgelände an der Gluckstraße in Vaterstetten sollen künftig vor allem Wohnungen entstehen. Dazu machte jetzt der Bauausschuss des Gemeinderates den nächsten formalen Schritt.

Vaterstetten – Geplant wird schon länger. Der Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan stammt aus dem Jahr 2017. Wann das Projekt umgesetzt werden soll, ist aber noch unklar. Diskutiert wurde darüber schon öfter. Unter anderem geht es auch um die Gemeindebücherei, die bisher auch auf dem Areal untergebracht ist. Und es geht zudem um die Verkehrssituation rund um das Areal.

Thema Verkehrssituation

Die Schulgebäude auf dem Gelände waren in einem teilweise nicht mehr akzeptablen Zustand. Gebaut wurde eine neue Schule am Freizeitgelände, die inzwischen auch schon in Betrieb ist. Schüler und Lehrer sind umgezogen.

Die alten Räume blieben aber nicht alle ungenutzt. Angesichts des bestehenden Bedarfs an Kinderbetreuungsplätzen wurden in der ehemaligen Grundschule in der Gluckstraße provisorisch Alternativplätze eingerichtet. Da die Grundschule aber in den kommenden Jahren abgebrochen und das ehemalige Schulareal eben mit Wohnungen bebaut werden soll, wurden verschiedene Standortalternativen für eine langfristige Lösung geprüft.

Kinderbetreung in den alten Räumen

Den Mitgliedern des Gemeinderates war dabei laut Rathaus wichtig, eine wohnortnahe Kinderbetreuung zu ermöglichen.

Pläne für Kindergarten am Haus Maria Linden

Nun deutet sich eine Lösung an. Darüber soll am heutigen Donnerstag im Gemeinderat beraten werden. Die Bauverwaltung hat zwischenzeitlich einen Standort am Haus Maria Linden Nähe Arnikastraße 1 geprüft. Hierfür wurde eine Planskizze für ein zweigeschossiges Kinderhaus erarbeitet. Es sollen zwei Krippengruppen und drei Kindergartengruppen für insgesamt rund 100 Kinder aus dem Provisorium an den neuen Standort verlagert werden. Das Planungsbüro empfiehlt für den Baukörper mit Außenspielfläche eine Grundstücksfläche von rund 4000 Quadratmetern. Es geht zentral auch um Lärmschutz. Insgesamt wird bei einem positiven Votum laut Rathaus für den Vergabeprozess ein Mindestzeitraum von sechs Monaten angesetzt. Damit könnte mit der Errichtung des Gebäudes wohl in der ersten Jahreshälfte 2022 begonnen werden. Bis zur Inbetriebnahme wären zwei Jahre anzusetzen, sodass bei ungestörtem Ablauf ein Bezug im Herbst 2024 angenommen wird.

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