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Wer E-Mobilität fördern will, braucht eine entsprechende Lade-Infrastruktur. Die soll in Vaterstetten jetzt verbessert werden.

Alte Autos müssen eh ausgemustert werden

Gemeinde will Fuhrpark auf Strom umstellen

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Die Elektromobilität in der Gemeinde Vaterstetten soll gefördert werden. Das ist ein Anliegen des örtlichen Klimaschutzmanagers Tobias Aschwer. Dazu soll unter anderem der Fuhrpark der Kommune umgestellt werden.

Vaterstetten –  „Wir haben viele Autos, die sowieso neu beschafft werden müssten“, erklärte Aschwer im Umweltausschuss des Gemeinderats. Viele dieser kommunalen Fahrzeuge seien nur auf Kurzstrecken in der Gemeinde unterwegs, beispielsweise zu Baukontrollen oder zum Thema Baumschutzverordnung. Zur Umstellung könnte es auch staatliche Zuschüsse gegen. Das Landratsamt Ebersberg hat bereits im März angekündigt, seinen Fuhrpark im Sinne der Elektromobilität und der Energiewende umzustellen.

Eine Umstellung beinhalte auch einen Ausbau der Ladeinfrastruktur, so Aschwer. da gehe es um die Fahrzeuge des Rathauses, aber auch um öffentlicher Angebote. Zunächst soll die Ladesäule im Parkhaus Vaterstetten erneuert werden. Dazu würden derzeit Angebote eingeholt, so Aschwer. Die alte Säule, aufgestellt im Jahr 2011, könne nicht auf neue Abrechnungssysteme wie beispielsweise das Bezahlen per Smartphone umgerüstet werden.

Gesucht werden aber auch weitere Standorte im Gemeindegebiet. Interessant seien Stellplätze am Bahnhof Baldham und am Sportzentrum mit dem Schulneubau. Der Auf- und Ausbau einer solchen Ladeinfrastruktur sollte aus Sicht des Klimaschutzmanagers über die Gemeindewerke Vaterstetten erfolgen.

Zusammen mit den Autoteilern könnten Mobilitätsstationen errichtet werden, als Knotenpunkte für verschiedene Verkehrsmittel wie Autoteilerfahrzeug und ÖPNV. Diese Stationen könnten überdacht und mit Photovoltaik-Modulen belegt werden, zum Betrieb von Ladesäulen mit erneuerbaren Strom. 

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