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Niels Mündler (17) mit seiner Informatik-Lehrerin Elisabeth Laika.

Niels Mündler (17) überzeugt auf ganzer Linie

Vaterstettener holt begehrten Informatik-Preis

Vaterstetten - Niels Mündler, Schüler der 12. Jahrgangsstufe am Humboldt-Gymnasium Vaterstetten, ist Preisträger des Bundeswettbewerbs Informatik. Damit belegte er einen der zweiten Plätze bei der Endrunde des Schülerwettbewerbs, die in Jena ausgerichtet wurde.

„Ich bin sehr froh, den Wettbewerb als Preisträger abzuschließen“, erklärte der 17-jährige Niels. „Die Teilnahme am Wettbewerb war eine spannende und vor allem sehr lehrreiche Zeit. Außerdem habe ich viele Kontakte zu Gleichgesinnten erhalten, die ich in Zukunft aufrechterhalten will“, erklärt Mündler, der sich zusätzlich über ein Preisgeld freuen darf.

Der Bundeswettbewerb Informatik, an dem seit 1980 jährlich rund 1000 Schüler teilnehmen, besteht aus drei Runden und erstreckt sich über einen Zeitraum von einem Jahr. Beim 34. Bundeswettbewerb Informatik waren sogar mehr als 1300 Informatik-Talente dabei. In der ersten Runde erarbeiten die Jugendlichen Aufgaben alleine oder im Team. Wer es in die zweite Runde schafft, hat eine eigenständige Einzelarbeit anzufertigen und erhält die Chance, an einem der attraktiven Workshops teilzunehmen. Die besten 28 Teilnehmer des 34. Wettbewerbs wurden zum Finale nach Jena eingeladen. „An zwei Tagen des Finales musste Niels im Team anspruchsvolle Aufgaben bearbeiten und die Lösungen allen Teilnehmern einer Jury aus Wirtschaft und Wissenschaft präsentieren. In Einzelgesprächen wurden Wissen, insbesondere aber auch die Problemlösungskompetenz geprüft. Hier hat Niels starke Leistungen gezeigt“, sagt Elisabeth Laika, Informatiklehrerin am Humboldt-Gymnasium.

Im Mittelpunkt stand die Auseinandersetzung mit zwei komplexen Informatik-Anforderungen. Eine Aufgabe beschäftigte sich mit der Frage nach der Sicherheit drahtloser Autoschlüssel, die andere mit dem Aufbau von Arten-Stammbäumen in der Biologie

Juryvorsitzender Prof. Dr. Till Tantau von der Universität Lübeck unterstreicht die Leistung der Finalisten: „Informatiktalente, wie wir sie in diesen Tagen erlebt haben, werden dringend gebraucht und haben hervorragende Karriereaussichten.“

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