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Mit Gewalt wollten Jugendliche in Vaterstetten einen alten Streit regeln. Die Polizei ging dazwischen.

Alter Streit sollte endgültig geregelt werden

Jugendliche gehen mit Baseballschläger aufeinander los

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Dieser alte Streit sollte ein für alle Mal geklärt werden: Jugendliche lösten in Vaterstetten einen großen Polizeieinsatz aus, weil sie mit Baseballschlägern eine Auseinandersetzung regeln wollten.

Vaterstetten - Dieser Streit artete aus: Elf Jugendliche im Alter von 13 bis 17 Jahren lösten einen größeren Polizeieinsatz mit zeitweilig zehn Funkstreifenbesatzungen aus, die sogar aus München zum Tatort in Vaterstetten in der Möschenfelder Straße eilten. 

Die Vorgeschichte des Vorfalls schildern die Beamten so: Zwei der Jugendlichen hatten einen schon länger andauernden Streit, der nun zwischen ihnen „geregelt“ werden sollte. Da einer der Jugendlichen als aggressiv bekannt ist, wollten die anderen neun ihren Freund „unterstützen“. Sie zogen vor dem Wohnanwesen auf, wo es schließlich zwischen den beiden Kontrahenten zu einer Körperverletzung durch einen Fausthieb kam. Ein weiterer der neun Jugendlichen warf ein Holzstück und traf dabei versehentlich einen seiner Begleiter an der Hand, der eine leichte Verletzung davontrug. Zudem führte einer einen Baseballschläger mit sich.

Der Jugendliche, gegen den die Aktion gerichtet war, rief über Notruf die Polizei. Neben dem bereits bekannten Sachverhalt teilte er noch mit, dass die Angreifer auch Marihuana dabei hätten. Aufgrund der unklaren Einsatzlage wurden die starken Polizeikräfte eingesetzt. Nach Eintreffen der ersten Streifenbesatzungen klärte sich der Sachverhalt aber rasch. 

„Die Jugendlichen waren ruhig, eine Durchsuchung der noch Anwesenden brachte kein Rauschgift zutage“, so die Beamten. Zwei Personen aus der Gruppe hatten ebenfalls Baseballschläger dabei, entfernten sich aber vor dem Eintreffen der Streifenwagen. Die Polizei in Poing führt nun die Ermittlungen wegen schweren Landfriedensbruchs, gefährlicher und einfacher Körperverletzung durch.

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