+
Das Parkhaus am Bahnhof in Vaterstetten wird gut angenommen. Die Gemeinde ist mit der Auslastung und den Einnahmen zufrieden. Tagestickets werden allerdings am wenigsten gekauft. 

Gemeinderat beschließt Gebührenerhöhung

Vaterstettener Parkhaus wird teurer

  • schließen

Tiefer in die Tasche greifen müssen künftig die Nutzer des Parkhauses am Bahnhof in Vaterstetten. Zehner-, Monats und Jahreskarten werden teuer. Darüber informierte Kämmerer Markus Porombka in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates.

Vaterstetten – Die Gebührenerhöhung ist keine alleinige Entscheidung der Gemeinde. Die Kommune ist in diesem Fall letztendlich abhängig von der Stadt München. Denn im April 2015 hatte der Gemeinderat die Übertragung des laufenden Managements an die P+R Park & Ride GmbH München beschlossen. „Wir sind da im Verbund“, sagte Porombka. „Wir müssen für unser Parkhaus der Erhöhung zustimmen.“

Im April 2015 war die Einführung von Parkgebühren beschlossen worden. Mit auch künftig einem Euro bleibt der Preis für die Tageskarte gleich. Der Preis für die Zehnerkarte steigt von bisher acht Euro auf 9,50 Euro. Die Monatskarte kostet statt bisher 9,50 Euro elf Euro und die Jahreskarte statt 95 Euro dann 110 Euro.

Der Kämmerer zog eine positive Bilanz. Die Einnahmen hätten sich entwickelt, wie es prognostiziert worden sei. Befürchtungen, dass mit der Einführung der Gebühr keiner mehr in das Parkhaus fahren würde, hätten sich nicht betätigt. Die Auslastung lag 2016 unter der Woche im Schnitt bei 68 bis 81 Prozent. Der Deckungsgrand nach kalkulatorischen Kosten erreicht einen Wert von rund 27 Prozent. Einnahmen von rund 28 000 Euro standen 2016 Ausgaben von rund 102  000 Euro gegenüber. Bedeutet ein Defizit von rund 74 000 Euro. Im Jahr 2014, also vor der Einführung der Gebühren, hatte das Defizit noch rund 94 000 Euro betragen. Das wirtschaftliche Ergebnis wird laut Porombka stark dadurch geprägt, dass ein hoher Anteil der Parker die im Vergleich günstigeren Monats- und Jahreskarten nutzten. Tagestickets würden weniger stark angenommen, auch im Vergleich mit anderen P+R-Anlagen. Das sei mit Blick auf die Akzeptanz der Einrichtung allerdings ein erfreuliches Ergebnis, so Porombka.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Nachdem er verurteilt wurde: Sextäter aus dem Landkreis verliert seinen Job
Für seine widerlichen Taten verurteile das Amtsgericht einen 41-Jährigen Mann. Jetzt hat ihn auch sein Arbeitgeber rausgeschmissen: das Bayerische Rote Kreuz. 
Nachdem er verurteilt wurde: Sextäter aus dem Landkreis verliert seinen Job
Frischzellenkur für Sankt Johannes
Ewig hat‘s gedauert, jetzt wurde endlich bekannt: St. Johannes, das schmucke Gotteshaus in Kronacker (Gemeinde Hohenlinden) wird restauriert.
Frischzellenkur für Sankt Johannes
Anna aus Finsing
Mach’ mal Winkewinke! Die Mama hilft dabei noch ein bisschen mit, weil Anna in diesem Moment doch lieber ein Schläfchen hält. Das niedliche Mädchen ist nach Felix (10) …
Anna aus Finsing
Die Legende lebt
Eine Weile war es still geworden um die Band „Schariwari“. Aber nicht mehr lange: Zum 40. Geburtstag startet Schariwari  wieder voll durch.
Die Legende lebt

Kommentare