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Zusätzliche Wertstoffinseln soll es in Vatsretten geben.

Vaterstettener SPD will Müll-Situation in der Gemeinde verbessern

Zusätzliche Wertstoffinseln auf der Wunschliste

  • Robert Langer
    vonRobert Langer
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Mit einer Reihe von Maßnahmen will die Vaterstettener SPD die Müll-Situation in der Gemeinde verbessern. Unter anderem schlagen die Genossen zusätzliche Wertstoffinseln vor. Zudem soll die Kommune Maßnahmen zur Müllvermeidung fördern.

Vaterstetten  - Trotz vermehrter Leerung der Sammelbehälter seien viele Wertstoffinseln im Gemeindegebiet Vaterstetten regelmäßig überfüllt, so die SPD. Kartonagen und Plastik würden häufig neben den Behältern deponiert. Das habe offensichtlich mit einer gewissen Gleichgültigkeit der Nutzer gegenüber dem Ortsbild zu tun, schreibt Maria Wirnitzer im Antrag an den Bürgermeister. Ein weiterer Punkt ist laut SPD, dass es schlichtweg zu wenig Standorte für Wertstoffbehälter in der Kommune gebe. Die Vorhandenen seien überlastet.

Als zusätzlichen Standort für eine Wertstoffinsel schlagen die Genossen Stellplätze gegenüber der Norma am Philipp-Maas-Weg vor. Die dortigen öffentlichen Längs-Parkplätze seien dauerhaft von Wohnwagen und Anhängern belegt. Stattdessen könnten Sammelbehälter aufgestellt werden.

Zudem soll die Verwaltung prüfen, ob auf den Parkplätzen der Discountermärkte Wertsoffinseln entstehen könnten. Hintergrund für diesen Vorschlag ist laut SPD, dass im Gemeindegebiet die wohnungsnahen Standorte weitgehend ausgeschöpft seien. Sollten die Betreiber der Märkte den Sammelbehältern nicht zustimmen, soll dieser Vorschlag bei neuen Bauleitplanungen oder der Änderung von Bebauungsplänen berücksichtigt werden.

Die Genossen stören sich zudem an weggeworfenen Einweg-Bechern, die sich an Plätzen, Grünflächen und Straßen fänden. Vorschlag der SPD: Die Bäckereien sollten zur Ausgabe von Mehrweg-Bechern angeregt werden. Aktivitäten des Einzelhandels oder der Vereine zur Müllvermeidung sollten durch die Gemeinde öffentlichkeitswirksam unterstützt werden. Ziel sollte sein, Bürger für das Thema Abfallvermeidung stärker zu sensibilisieren und die ortsansässigen Firmen hierbei einzubinden.

Das Wissen um Müllvermeidung und Nachhaltigkeit sollte zudem bereits im Kindesalter spielerisch verankert werden. „Wenn in unseren Grundschulen oder Kitas Projekte und Aktionen zur Umwelterziehung durchgeführt werden, sollte das die Gemeinde finanziell fördern, beispielsweise den Auftritt eines interaktiven Umwelttheaters.“

Für Weihnachten wünschen sich die Genossen ein besonderes Geschenk für die Bürger: Da die Feiertage 24. bis 26. Dezember heuer auf Montag bis Mittwoch fallen, ist der kommunale Wertstoffhof regulär erst wieder am Freitag, 28. Dezember, geöffnet. Weil aber gerade an Weihnachten viel Verpackungsmüll anfalle, soll der Wertstoffhof am Donnerstag, 27. Dezember, offen sein.

Die Sitzung des Umweltausschusses im Rathaus am Dienstag, 23. Oktober, beginnt um 19 Uhr. 

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