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Offiziell: Die beiden Bürgermeister Robert Niedergesäß und Vedran Rozic (r.) schneiden die Torte an.

Vor zehn Jahren wurde Partnerschaft Trogir-Vaterstetten begründet

Freundschaft feiert Geburtstag

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„Hochzeitsmarsch, Hochzeitsbaum, Hochzeitstanz und Hochzeitstorte: Die Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde zwischen der kroatischen Stadt Trogir und Vaterstetten war ein großes Familienfest.“ Das schrieb von zehn Jahren die Ebersberger Zeitung.

Vaterstetten – Die Partnerschaft ist weiterhin sehr lebending. Mit einem „Trogir-Stammtisch spezial“ eröffnet der Partnerschaftsverein das Jubiläumsjahr. Am Mittwoch, 9. Januar, blickt man ab 19 Uhr im Gasthaus „Purfinger Haberer“ ein Jahrzehnt zurück. Unter dem Titel „Zehn Jahre Partnerschaft mit Trogir – Wie alles begann“ präsentieren die Veranstalter Hintergründe und Anekdoten mit Robert Niedergesäß und Nikola Markovic. Beide haben sehr großen Anteil am Zustandekommen der Verbindung. Der heutige Landrat Niedergesäß forcierte als damaliger Bürgermeister Vaterstettens das Streben nach einer dritten kommunalen Partnerschaft, während der in der Gemeinde lebende Kroate Nikola Markovic die Suche 

Tanz verbindet: Kroatisch-bayerischer Reigen auf dem Festplatz vor dem Rathaus.

schließlich in Richtung Trogir lenkte. Gerade in den Anfängen der „Liebschaft“ legte er mit seinem unermüdlichen Einsatz den Grundstein für diese heute nicht mehr aus dem Gemeindeleben wegzudenkende Institution. Aus diesem Grund wurde er auch zum ersten Ehrenmitglied des Partnerschaftsvereins ernannt. In einer unterhaltsamen Veranstaltung wird aufgezeigt, wie und warum eine Städtepartnerschaft entsteht, welche Hürden es zu überwinden gibt, mit welchen Überraschungen man zu kämpfen hat und wie sich letztlich alles erfolgreich zu einem großen Ganzen zusammenfügt.

Bei der Gründungsveranstaltung waren damals auch „Verwandte“ eingeladen, aus den langjährigen Partnergemeinden Allauch (Frankreich) und Alem Katema (Äthiopien). Gemeinsam wurde eine Platane gepflanzt, auf dem Platz, an dem auch die Kopie der Mühle aus Allauch bereits an die langjährigen Beziehungen erinnert. Der damalige Bürgermeister Niedergesäß sprach von der „schönen Braut Trogir“. Die Hochzeitsgesellschaft zog mit Blasmusik und Fahnen zum Kriegerdenkmal, anschließend zur Kirche. Nach dem Gottesdienst unterschrieben die beiden Bürgermeister Niedergesäß und Vedran Rozic die Urkunden.

Im Jubiläumsjahr wird es in jeden Monat einen speziellen Termin geben. Einer der Höhepunkte dürfte das Aufstellen eines bayerischen Maibaums in Kroatien sein.

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