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Kabarettist Christian Springer (Mitte) mit dem Team der Chornacht Vaterstetten bei der Scheckübergabe: Regina Mayer, Florian Edelmann als Vertreter der Pfarrjugend, Ursula Halbritter, Stephan Maier, Eva Maas-Eiba, Christian Peter und Michaela Dehmel mit Tochter (von links). 

Großzügige Vaterstettener Spender

Chornacht unterstützt Orienthelfer

Bereits zum 14. Mal fand heuer die Vaterstettener Chornacht statt und wie jedes Jahr baten die Veranstalter dabei um Spenden für einen wohltätigen Zweck – diesmal wieder mit einem besonders großen Erfolg.

Vaterstetten – Schon bei der letzten Chornacht war der Erlös an den Verein Orienthelfer gegangen, den der Kabarettist Christian Springer 2012 gegründet hat, um syrischen Flüchtlingen zu helfen. Für das Team der Chornacht, bestehend aus Michaela Dehmel, Ursula Halbritter, Eva Maas-Eiba, Stephan Maier, Regina Mayer, Christian Peter und Amanda Schiffmann, war schnell klar, dass auch der Erlös der Chornacht 2017 wieder diesem Zweck zugute kommen sollte.

9500 Euro wurden nun an Christian Springer übergeben, der sich sehr herzlich für diese „nachhaltige“ Spende bedankte. Eindrücklich und mit viel Leidenschaft berichtete er von der Arbeit seines Vereins in den Flüchtlingscamps im Libanon: „Leider sind die Spenden international um 50 Prozent eingebrochen, jedes zweite Hilfsprojekt muss gestrichen werden.“ In den Medien sei das Thema derzeit nicht so präsent, dabei seien die Lebensbedingungen für die Flüchtlinge dramatischer und die Gefahren größer geworden: „Viele der syrischen Flüchtlinge wollen zurück in ihre Heimat, haben aber Todesangst, weil das Regime ihnen droht.“ Spenden würden derzeit vor allem für die Schulen in den Camps benötigt: „Viele der Kinder haben schon seit Jahren keine Schule mehr besucht.“

Der Verein Orienthelfer, der im Jahr 2015 mit nur drei Prozent Verwaltungskosten ausgekommen war, sei nur eine kleine Hilfsorganisation, die beim Verteilen öffentlicher Spendengelder häufig übersehen werde, bedauerte Springer.

An das Team der Chornacht gewandt betonte er: „Umso wichtiger ist Ihr Engagement.“

Von Susanne Edelmann

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