Wer hier geradeaus in Richtung Marienplatz fahren will, muss warten. Der Verkehr von rechts hat Vorfahrt.

Verkehr: Landratsamt lässt Stadt abblitzen

Ebersberg - Wochenlang musste die Stadt auf die Antwort des Landratsamts warten. Jetzt kam sie endlich: Die Vorfahrtsregelung an der Gärtnereistraße/Münchner Straße wird nicht geändert.

Damit hat die Kreisbehörde dem Wunsch der Stadt Ebersberg eine klare Absage erteilt. Vorerst. Im Januar soll laut Bürgermeister Walter Brilmayer (CSU) eine weitere Unterredung in dieser Sache zwischen Landratsamt, Stadt und Polizei stattfinden.

Hintergrund: Einige Ebersberger Stadträte hatten sich in der Vergangenheit mit der Verkehrsführung im Bereich des Ebersberger Krankenhauses unzufrieden gezeigt. Die Vorfahrtsregelung, die seit Einführung der neuen Verkehrsführung gilt, sei gefährlich, argumentierten sie.

Beispiel: Wer von Westen kommend Richtung Marienplatz unterwegs ist, muss an der Einmündung Gärtnereistraße den vorfahrtsberechtigten Verkehr aus dieser passieren lassen, bevor er in die Heinrich-Vogl-Straße weiter fahren kann. Hier komme es immer wieder zu gefährlichen Situationen, berichteten Stadträte. Zudem führe das Abbremsen des Verkehrs in der Münchner Straße insgesamt dazu, dass Verkehr in die Wohngebiete rund um Pleiningerstraße und Wildermuthstraße verlegt werde, wurde argumentiert.

Genau dies bezweifelt aber das Landratsamt laut Brilmayer in seiner Stellungnahme. Kontrollen durch die Ebersberger Polizei hätten ergeben, dass kaum Ausweichverkehr zu verzeichnen sei.

Mit der Eröffnung der B 304-Südumfahrung hatte Ebersberg den Einbahnstraßenring in der Innenstadt aufgegeben, um den überörtlichen Verkehr auf kurzem Weg durch die Stadt zu bringen und zugleich die Wohngebiete zu entlasten. Insgesamt zeigten sich die Fraktionen mit der neuen Verkehrsführung zufrieden, wenn es auch an einigen Stellen noch Nachbesserungsbedarf gebe. (ac)

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