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Der Verkehr verschwindet im Berg

Ebersberg - Sieben Meter hoch, zehn Meter breit und 800 Meter lang ­ so sieht der Tunnel aus, der Ebersberg von seinen Verkehrsnöten befreien soll. Der Erfinder präsentierte seinen Plan erstmals der Öffentlichkeit.

Philipp Goldner ist 23 Jahre alt. Er studiert fürs Lehramt und hat ganz nebenbei an der Lösung des Ebersberger Verkehrsproblems gearbeitet. Mit Erfolg: Sein Tunnelprojekt siedeln Fachleute durchaus im Bereich des Machbaren an.

Für Goldner steht fest: Das Ebersberger Verkehrsproblem kann nur innerörtlich gelöst werden. Als Grund führte er das hohe Maß an Binnenverkehr sowie Quell- und Zielverkehr an, mit denen eine Kreisstadt aufgrund ihrer Behördendichte zu leben habe.

Goldners Tunnel sticht in Höhe der Jesuitengasse in den Berg und endet am Klostersee in unmittelbarer Nähe der dortigen Saab-Werkstatt. Da die Stadt auf einem Berg liege, könnte man "ohne Steigung unter Ebersberg durchgehen", sagte Goldner. Als einziges "Opfer" bezeichnete er ein altes Bauernhaus am Klostersee, das für den Tunnelmund verschwinden müsste. Ansonsten sieht er nur Vorteile. Zum Beispiel: Im Zentrum der Stadt würde es keinerlei Durchgangsverkehr mehr geben, die Luft- und Lärmemissionen seien so gering wie bei keiner anderen Variante.

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