Aus der Wirtschaft

Vertretung der Regionen: IHK strukturiert sich um

Landkreis – 16 485 Unternehmen aus dem Landkreis Bruck sind dazu aufgerufen, am 6. Mai an der ersten IHK-Wahl unter neuen Vorzeichen teilzunehmen. Waren bisher einige Gremien für mehrere Landkreise zuständig, so werden diesmal Regionalauschüsse gewählt, die bis auf zwei Ausnahmen jeweils nur einen Kreis vertreten.

Michael Steinbauer, bisher Chef Bruck/Dachau, will jetzt Chef des Brucker Regionalausschusses werden. Wird er gewählt, dann sitzt er auch in der Vollversammlung der IHK für München und Oberbayer.

Die Kooperation mit der Dachauer IHK bleibe bestehen, so Michael Steinbauer. Aber die Zusammenarbeit mit anderen Landkreisen sei in Zukunft leichter, zum Beispiel beim Thema Tourismus mit dem Landkreis Starnberg. Außerdem bewerben sich im Landkreis Fürstenfeldbruck drei Kanditaten direkt für die Vollversammlung. Das sind Jill Klotz (AEZ), Simone Damschek (aus der Branche Gesundheitsberatung) und Stephan Reinhold (Cewe Color, Germering). Unternehmensvertreter können freilich auch Kandidaten aus anderen Kreisen wählen. Für die 17 Sitze im Brucker Regionalausschuss gibt insgesamt 21 Bewerber.

Einer der Schwerpunkte der IHK werde weiterhin die Bekämpfung des Fachkräftemangels sein, sagt Steinbauer. Die IHK will für duale Ausbildungswege werben und für Kooperationen wie mit der Germeringer Mittelschule. Weiterhin werden Dachau und Fürstenfeldbruck sich um die Ausbildungsfeier kümmern, die die Wertschätzung für Auszubildende und ausbildende Unternehmen ausdrücken soll.

Die IHK unterstütze außerdem den Ausbau von Gewerbeflächen und setze sich für den Bau der zweiten S-Bahn-Stammstrecke ein, so Steinbauer. Auf der Integration von Flüchtlingen liegt ebenfalls der Fokus. Dreijährige Ausbildungsverträge mit einer garantierten zweijährigen Verweildauer in Deutschland sollen hierbei weiterhin Rechtssicherheit für Arbeitgeber und Arbeitnehmer schaffen. „Die Aufnahmebereitschaft im Landkreis ist groß, es besteht aber oft Unsicherheit bei der Frage, welche Behörden benachrichtigt werden müssen“, so Steinbauer. Hier stelle die IHK Informationen bereit. Fürstenfeldbruck sei ein sehr starker Standort. Das zeige die niedrige Arbeitslosigkeit von derzeit 2,6 Prozent.  

mmh

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