Kräftig gesungen wurde zur Feier des Tages in der „Villa Drachenstein“. Aus dem Kindergarten ist mit dem neuen Anbau nun sozusagen ein Kinderhaus geworden. Foto: dul

Villa zum Kinderhaus erweitert

Markt Schwaben - Um der Nachfrage an Kinderbetreuungsangeboten gerecht zu werden, hatte der Gemeinderat die Erweiterung des Kindergartens Villa Drachenstein beschlossen. Nun fand die Einweihung statt.

Einst war es ein Kindergarten in einer Villa in der Poinger Straße, dann wurde 2005 in der Geltinger Straße der Neubau des Kindergartens „Villa Drachenstein“ eröffnet. Nun ist auf diesem Gelände ein Erweiterungsbau für je eine Kindergartengruppe und eine Hortgruppe offiziell seiner Bestimmung übergeben worden. „Weil jetzt unter einem Dach zwei unterschiedliche Einrichtungen untergebracht sind, können wir vom ‚Kinderhaus Drachenstein’ sprechen“, meinte Bernhard Winter.

Ehe der Bürgermeister die Gäste über die Entstehungsgeschichte der Einrichtung aufklärte, waren im großen Mehrzweckraum des Kellergeschosses die neuen Bewohner dran. Voll Eifer leiteten die Buben und Mädchen mit einem Lied die Feierstunde ein. „Ich möchte mich im Namen von uns allen beim Gemeinderat bedanken“, meinte später Dagmar Vollmer, „die Erweiterung ist sehr schnell und unbürokratisch über die Bühne gegangen“. Aber auch dem Architekten Markus Steffelbauer, den Eltern und Elternbeirat und nicht zuletzt den Kindern sei zu danken. „Es war für alle eine anstrengende Zeit, die vor allem unsere Kinder sehr spannend gefunden haben“, meinte die Leiterin, „direkt neben uns eine Baugrube, ein Bagger und ein Kran, so was ist doch für die Kinder das Schönste!“

Dann führten die Kinder spielerisch vor, was sie in den vergangenen Monaten beobachtet hatten. Ein braunes Tuch symbolisierte das Erdloch, ehe mit Elementen aus Pappe ein kleines Haus entstand. Sogar ein Firstbaum war dabei und der Mond, der in der Nacht den Baufortschritt beobachtete.

Lob für das neue Haus kam auch vom Elternbeirat. „Ich bin zwar erst seit knapp zwei Wochen im Amt“, meinte Andrea Gabler-Coutinho, „weiß aber als Pädagogin von der besonderen Bedeutung von Raumaufteilung und Raumgestaltung“. Beides sei gut gelungen, an die neuen Räume würden große Erwartungen gesetzt.

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