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Vorsicht beim Grillen

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So schnell kann es gehen: Flammen werden zur Gefahr. © Johanniter

Kirchseeon - Ein lauer Sommerabend, der Vater steht am Grill, die Holzkohle ist am Glühen, die Kinder warten hungrig. Ein bekanntes Idyll, das sich schnell in eine Horror-Szene verwandeln kann.

Laut den Johannitern aus Kirchseeon verletzen sich jährlich mehrere Tausend Menschen beim leichtsinnigen Umgang mit Feuer. Stichflammen, Verpuffungen, schwere Brandblasen oder aufgewirbelte Glut können schnell zu schweren Brandverletzungen führen.

Die Johanniter geben Erste-Hilfe-Tipps bei solchen Unfällen. „Als Faustregel gilt: Bei Verbrennungen im Gesicht, an den Händen, Gelenken oder den Genitalien sofort unter 112 den Rettungsdienst rufen“, erklärt Thomas Fuchs, Erste-Hilfe-Ausbildungsleiter der Johanniter in Kirchseeon.

Eine wichtige Sofortmaßnahme sei die sterile Abdeckung einer Brandwunde, beispielsweise mit einem sterilen Verbandstuch aus dem PKW-Verbandkasten.

„Sollte die Kleidung einer Person Stichflammen gefangen haben, ist schnelles Handeln lebensrettend“, erklären die Johanniter. Sie raten dazu, die Flamme mit einer Decke zu ersticken oder alternativ die Person auf dem Boden zu wälzen. Vor dem Verwenden von Feuerlöschern wird allerdings gewarnt, da die Düse auf keinen Fall auf das Gesicht des Verletzten gerichtet sein darf. ja/lan

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