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Wachsamkeit trotz Favoritenrolle

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Die Konzentration hoch halten müssen die Vaterstettener (hier Michael Nowara beim Wurf) gegen Rosenheim. Foto: jro
Die Konzentration hoch halten müssen die Vaterstettener (hier Michael Nowara beim Wurf) gegen Rosenheim. Foto: jro

Vaterstetten - Vaterstettens Handballherren erwarten unbeschwerte Rosenheimer. TSVV-Frauen treffen zuhause auf Raubling.

von Wilfried Gillmeister

Vaterstetten - In der Rückrunde der Handball-Bezirksliga steigt am Sonntag ein „Knallerspiel“. Die Herren des TSV Vaterstetten, verlustpunktfreier Tabellenführer, erwarten um 17.30 Uhr Verfolger ESV Rosenheim.

Die Gäste können unbeschwert auftreten. ESV-Coach Thomas Collet kommt mit einer Mannschaft, die sich als leistungsstabile Mischung aus Routiniers und begeisterungsfähigen Nachwuchshandballern präsentiert hat und zurecht auf dem vierten Platz rangiert. Die Sorglosigkeit resultiert daraus, dass das Team vom Inn einerseits die Abstiegsgefahr gebannt, andererseits aber auch kaum noch Chancen auf den Relegationsplatz in Richtung Aufstieg hat.

Keine besonders guten Erinnerungen hat Vaterstettens Trainer Thomas Eck an das Hinspiel, als seine Mannschaft zwar gewann, doch nach einer 20:8-Pausenführung einbrach und am Ende nur mit sechs Treffern Differenz siegte. Das soll sich nicht wiederholen. Vaterstettens Selbstbewusstsein ist mit der in zehn Monaten erspielten Siegesserie gestiegen. Die TSVV-Männer sind aber gut beraten, besonders nach der Spielpause von fünf Wochen erhöhte Wachsamkeit an den Tag zu legen.

Anders sieht die Ausgangslage bei den TSVV-Frauen aus, die beim Rückrunden-Auftakt auf eine Revanche für die 33:28-Niederlage im Hinspiel beim TuS Raubling hoffen (Beginn Sonntag 15.30 Uhr, Humboldt-Gymnasium). Die Formation von Trainer Tobias Graf hat als Aufsteiger mit einem Mittelfeldplatz eine erfreuliche Hinrunde gespielt. Allerdings ist das kein Ruhekissen, weil der Abstand zu den Abstiegsplätzen - auch aufgrund der in dieser Saison erhöhten Zahl an Absteigern - sehr dünn ist.

Eines haben beide Teams gemeinsam: das Leistungsprofil könnte stabiler sein. Darin liegt auch die Chance für die junge Vaterstettener Mannschaft, das mit einem Erfolg und dann ausgeglichenem Punktekonto die Tabellenmitte erklimmen könnte.

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