Kreissparkasse Ebersberg
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Die Kreissparkasse, hier ihr Haus in Ebersberg, macht sechs Geschäftsstellen vorübergehend zu.

Betroffen sind Aßling, Baldham, Forstinning, Kirchseeon, Steinhöring und Zorneding

Wegen Corona: Kreissparkasse schließt sechs Geschäftsstellen im Landkreis Ebersberg

  • Robert Langer
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Die Kreissparkasse München Starnberg Ebersberg reagiert auf die Corona-Pandemie: Sie schließt sechs Geschäftsstellen im Landkreis Ebersberg vorübergehend.

Landkreis – Die Sparkassen-Kunden traf die Schließung von sechs Geschäftsstellen unerwartet. In Aßling hängt ein Plakat im Fenster. Darauf wird mitgeteilt, dass die Geschäftsstelle bis März nächsten Jahres geschlossen bleibt. Betroffen sind neben Aßling die Geschäftsstellen in Baldham, Forstinning, Kirchseeon, Steinhöring und Zorneding. Die Selbstbedienungsgeräte sollen weiterhin zur Verfügung stehen. Auch Beratungsgespräche seien nach vorheriger Terminabsprache möglich, so die Sparkasse auf Anfrage.

Größere Filialen bleiben geöffnet

Geöffnet bleiben die Geschäftsstelle Glonn ebenso wie die größeren Filialen in Ebersberg, Grafing, Markt Schwaben, Poing und Vaterstetten, „um eine angemessene persönliche Erreichbarkeit für unsere Kunden sicherzustellen.“ Im gesamten Geschäftsgebiet, das die Landkreise München, Starnberg und Ebersberg umfasst, sind von einer vorübergehenden Schließung insgesamt 21 Geschäftsstellen betroffen.

Begründet wird die Maßnahme mit der erneut steigenden Anzahl an Corona-Infizierten. Dies habe nochmals zu „staatlichen Maßnahmen geführt, die eine signifikante Reduzierung von Kontakten zur Verhinderung der weiteren Ausbreitung des Virus zum Ziel haben“. Die Kreissparkasse trage zur gebotenen Kontaktvermeidung bei.

In digitale Infrastruktur investiert

Seit dem Ausbruch der Pandemie „haben wir weiter in die digitale Infrastruktur investiert, sodass wir nun mehr denn je in der Lage sind, einen Großteil der Wünsche unserer Kundinnen und Kunden kontaktlos zu erfüllen“, so die Sparkasse auf Anfrage. Die Schließung diene insbesondere auch zur Erhöhung der Sicherheit für die Beschäftigten und „damit der nachhaltigen Sicherstellung unseres Geschäftsbetriebs“. An den Verwaltungsstandorten würden Kontakte untereinander durch die räumliche Entzerrung der Arbeitsplatzsituationen, auch unter Nutzung der Räume in den geschlossenen Geschäftsstellen-Standorte und der teilweisen Ermöglichung von Home-Office reduziert.

Nach derzeitiger Planung sollen die sechs betroffenen Geschäftsstellen im Landkreis Ebersberg zunächst bis voraussichtlich 31. März 2021 geschlossen bleiben. Die Sparkasse erwartet auch in den Wintermonaten keine deutliche Entspannung der COVID-19-Situation. Über eine Wiedereröffnung werde im ersten Quartal 2021 abhängig von der weiteren Entwicklung der Rahmenbedingungen entschieden, hieß es.

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