Lange dabei: Poings Bereitschaftsleiter Sebastian Nafe (li.) und Kreisbereitschaftsleiter Markus Schwarzenböck (re.) ehrten (v.li.) Dieter Steinbrunner (30 Dienstjahre), Dr. Peter Bier (45), Walter Olczyk (60) und Thomas Kiefer (10). foto: dul

Wenn's drauf ankommt, sind sie da

Poing - Oft sind sie gar nicht zu sehen, weil sie im Hintergrund ihr Quartier aufgeschlagen haben. Im Notfall aber sind sie gleich zur Stelle: Die Mitglieder der BRK-Bereitschaft Poing.

Sanitätsdienste bei Großveranstaltungen wie das Poinger Volksfest oder bei Fußballturnieren sowie Veranstaltungen rund um die Fußball-Weltmeisterschaft, dazu jede Menge Erste-Hilfe-Einsätze: 2014 war für die etwa 40 aktiven Mitglieder der BRK-Bereitschaft Poing ein arbeitsreiches Jahr. Nicht zu vergessen die Erste-Hilfe-Kurse für Betriebe und die Öffentlichkeit sowie die Aus- und Weiterbildung der eigenen Einsatzkräfte. In der Summe wurden von den ehrenamtlichen Rettungsdienstlern im Jahr 2014 insgesamt fast 4600 Stunden Arbeit geleistet. Das berichtete Bereitschaftsleiter Sebastian Nafe beim internen Neujahrsempfang der BRK-Bereitschaft im Hotel Poinger Hof. Er dankte allen Aktiven - und deren Angehörigen für das Verständnis, wenn der Partner mal wieder zum Einsatz muss.

Wie Nafe im Einzelnen auflistete, war die BRK-Bereitschaft zu 44 Sanitätsdiensten gerufen worden, was einen zeitlichen Aufwand von insgesamt 1000 Stunden bedeutet habe. Bei diesen Einsätzen mussten 113 Personen versorgt werden. Ein weiteres Standbein der BRK-Bereitschaft ist das Helfer-vor-Ort-System, bei dem die Helfer mit dem so genannten Piepser alarmiert werden. „Mit insgesamt 208 Einsätzen verzeichneten wir 2014 gegenüber dem Jahr zuvor eine beachtliche Steigerung um 21 Prozent“, führte der Bereitschaftsleiter aus. „Während dieser Einsätze wurden 536 weitere ehrenamtliche Stunden geleistet.“ Alle Bereiche zusammengenommen komme die BRK Poing auf rund 4600 Stunden - die oft zeitaufwändige Verwaltungsarbeit noch gar nicht mit eingerechnet.

Alle Mitglieder arbeiten ehrenamtlich und erhalten für ihre Leistung keinerlei Entschädigung, erläuterte Nafe. „Es bleibt uns nur das gute Gefühl, geholfen zu haben“, betonte er.

Besonderes Lob zollte der Bereitschaftsleiter seiner Stellvertreterin Martina Nebauer-Nielsen, die sich unermüdlich für die Weiterbildung einsetze: egal ob intern oder bei öffentlichen Erste-Hilfe-Kursen in Schulen, Kindergärten, Firmen und anderen Einrichtungen.

Des Weiteren dankte Nafe der übrigen Vorstandschaft und lobte zudem die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde Poing sowie mit der Freiwilligen Feuerwehr. Zu guter Letzt hob er alle Sponsoren für deren finanzielle Hilfe hervor und kündigte an: „Wir werden heuer einen Teil unserer Dienstkleidung erneuern müssen, da können wir Spenden wieder gut gebrauchen.“ dul

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