Ausländische Kinder, die an dem Projekt teilnehmen.

Zehn Jahre Offenes Haus mit offenen Herzen

Markt Schwaben - Geburtstag wurde in der Grundschule gefeiert. Die Initiative „Offenes Haus - offene Herzen“ feierte das zehnjährige Bestehen mit Kindern, Eltern, Lehrern und ganz vielen Danksagungen.

Fremde ins Haus holen: Auf diese Weise konnte in der Marktgemeinde 60 Kindern aus 31 Nationen in den letzten Jahren Hilfe gegeben werden bei der Integration in den deutschen Alltag. So bestechend einfach wie erfolgreich. Heimische Familien nahmen die ausländischen Mitschüler ihrer Kinder mittwochs mit heim zum gemeinsamen Lernen, Lesen, Spiele und Erzählen. Was so einfach klingt, ist es auch. Um so verwunderlicher, dass sich bundesweit nicht noch mehr Schulen von diesem genialen Einfall haben inspirieren lassen. Einem Einfall, der schon vielfach preisgekrönt wurde. Von der „taz“, der Bertelsmann-Stiftung, dem BR und vielen mehr.

Nun galt es Dank zu sagen in viele Richtungen. Von der Schule und der Schulleitung Richtung Familie Ismair, von Bettina Ismair in Richtung der vielen Unterstützer, von den Kindern in Richtung Erwachsene und und und.

Offiziell und kurz und bündig tat das auch Schulrat Wolfgang Michalke, der den gut 250 lauschenden Grundschülern und etwa 100 anderen Gästen in der Aula einen Kernsatz mit auf den Weg gab: „Wir sind nur in Deutschland keine Ausländer“. Er warb für noch mehr gegenseitiges Kennenlernen, noch mehr Verständnis und noch mehr beiderseitiges Akzeptieren und Respektieren der Kulturen. Und dass die Idee vom Offenen Haus weitergetragen werden möge.

„Es lohnt sich, sich Zeit zu nehmen“, fügte Bettina Ismair in ihrer Ansprache an. Dem Offenen Haus sei es gelungen, insbesondere auch sprachliche Hürden überwinden zu helfen, denn: „Nur aus Verstehen kommt Verständnis“.

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