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Beim Breitbandausbau muss die Deutsche Glasfaser in Zorneding jetzt liefern.

Ausbau-Chaos bei der Breitbandversorgung in Zorneding

„Schweizer-Käse-Look muss ein Ende haben“

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Jetzt soll alles besser werden, mit neuen Firmen: Die Zornedinger Kunden bezeichneten den Breitbandausbau in der Gemeinde als „völliges Chaos“ und „Katastrophe“. Auch aus dem Rathaus kamen schärfere Töne. „So kann es nicht weitergehen“, sagte Bürgermeister Piet Mayr (wir berichteten).

Zorneding – Ein Grund für das Chaos war, dass es Probleme mit dem Tiefbauunternehmen gegeben hatte. Inzwischen habe der für den Netzausbau in Zorneding zuständige Generalunternehmer, die VPT Consulting GmbH, ein neues Tiefbau-Subunternehmen für Zorneding gewinnen können, das seit Ende Juni im Ortsteil Pöring im Einsatz ist, so die Deutsche Glasfaser in einer Pressemitteilung. Am 16. Juli sei ein zweites Tiefbauunternehmen hinzugekommen und ab dem 6. August werde noch ein drittes Tiefbauunternehmen für VPT in Zorneding tätig werden.

„Wir sind nunmehr sehr zuversichtlich, dass wir bereits innerhalb der nächsten zwei bis maximal drei Wochen nun auch in Zorneding selbst erste Teilnehmer am Glasfasernetz anschließen können“, heißt es von der Deutschen Glasfaser. Man habe sich „fest vorgenommen“, dass man bis zur Winter-Zwangspause für Tiefbauarbeiten „den größten Teil unserer Kunden im gesamten Gemeindegebiet von Zorneding am Glasfasernetz angeschlossen habe und nur sehr wenige unserer Kunden bis nach der Winterpause warten müssen oder bei einem milden Winter während dieser Zeit ans Netz kommen“.

Peter Reisinger, Regionalleiter Bayern von Deutsche Glasfaser, tut die Verzögerungen „ausgesprochen leid“: „Wir wären am liebsten bereits jetzt gemäß unserer ursprünglichen Zeitplanung auf der Zielgeraden.“ Seit April 2018 seinen die ersten Teilnehmer in Pöring am Netz. 19 von 20 Kilometern der Tiefbautrassen in Ingelsberg, Pöring und Wolfesing seien laut Deutsche Glasfaser bereits mit Leerrohren oder sogar schon mit Glasfaserbündeln bestückt worden. „Inzwischen können etwa 300 Kunden in diesen drei Ortsteilen mit Download-Datenraten zwischen 200 MBit/s und 1.000 MBit/s im Internet surfen“, betont Reisinger. In Pöring fehle nur noch die Tiefbautrasse im Gewerbegebiet und ein paar hundert Meter im „Unterdorf“. In Zorneding selbst seien zwar erst sieben Kilometer der dortigen 20 Kilometer Tiefbautrassen gegraben und mit Leerrohren bestückt worden, aber laut Reisinger gehe es „jetzt endlich wieder richtig vorwärts.“ Voraussichtlich ab 6. August werde ein Tiefbauunternehmen im Gewerbegebiet arbeiten und danach an den Hochhäusern am Daxenberg. Anfang August sollen auch wieder die Glasfaser-Aktivierungsarbeiten in den Haushalten beginnen. Reisinger bekräftigte: „Wir setzen alles daran, das Ausbauprojekt nun zügig, zeit- und vor allem qualitätsgerecht abzuschließen.“ Bürgermeister Mayr sieht ebenfalls eine positive Entwicklung. „Ich stehe zu dem Projekt. Glasfaser ist die Zukunft“, betonte der Rathauschef gegenüber der Ebersberger Zeitung. „Wir können nicht mittendrin aussteigen.“ Man müsse jetzt nach vorne schauen und so schnell wie möglich ausbauen, damit auch die Kunden zufrieden seien. Er hoffe sehr, dass es nun zügig voran gehe und spätestens im Frühjahr 2019 die letzten Teilnehmer angeschlossen sind. „Der Schweizer-Käse-Look in unserer Gemeinde muss ein Ende haben“, so Mayr.

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