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Im Zuge der Sanierungsmaßnahmen am Zornedinger Sportpark soll auch der arg lädierte Allwetterplatz hergerichtet werden. Das beschloss jetzt der Bauausschuss des Gemeinderats.

Bauausschuss hat beschlossen

Zorneding investiert kräftig in Sportpark

Zorneding -  Viel Geld investiert die Gemeinde Zorneding heuer in ihren Sportpark. Je 150.000 Euro nimmt sie für ein "SoccerFive"-Spielfeld und die Sanierung des lädierten Allwetterplatzes in die Hand. Zudem gibt's eine neue Heizung fürs Vereinsheim.

Viel Geld investiert die Gemeinde Zorneding heuer in ihren Sportpark. Dort wird demnächst ein Kunstrasenkleinspielfeld für die Trendsportart „SoccerFive“ entstehen. Im Zuge dieser Baumaßnahme soll auch der arg lädierte Allwetterplatz saniert werden. Die Kosten für beide Maßnahmen betragen jeweils rund 150.000 Euro und wurden nach ausführlicher Diskussion im Bauausschuss nun auch vom Gemeinderat genehmigt. Zusätzlich muss auch die Heizungsanlage im Vereinsheim des TSV erneuert werden.

Die Gemeinde hatte den Sachverständigen Manfred Giglinger aus Ebersberg beauftragt, Alternativen zur bestehenden Ölfeuerheizung zu prüfen. Seine Erkenntnisse stellte Giglinger nun dem Bauausschuss vor. Bliebe man bei der bisherigen Ölheizung, müsste dennoch der Heizkessel saniert werden, Kosten: rund 36 000 Euro. Dem gegenüber stellte Giglinger erstens einen Gasbrennwertkessel, zweitens eine Kombination aus Gasbrennwertkessel und Wärmepumpe und drittens zusätzlich zur Variante zwei die Reaktivierung der schon vorhandenen, derzeit aber nicht genutzten Solarthermieanlage.

Für diese dritte Variante wären die Investitionskosten zwar am höchsten, jedoch wäre diese Lösung laut Giglinger am energieeffizientesten, womit sich die Kosten langfristig amortisieren würden. Denn während die Ölheizung pro Jahr einen Energiebedarf von rund 157 000 kWh hätte, wären es bei Variante drei nur knapp 102 000 kWh.

„Warum nicht bei der Ölheizung bleiben und nur die Solarthermie zusätzlich nutzen?“, fragte Tobias Hackl (CSU). Dazu Giglinger: „Der Öltank hält nicht ewig und verursacht beim Austausch hohe Kosten, weil er sich im Erdreich außerhalb des Gebäudes befindet. Außerdem haben wir damit hohe CO2- und Schwefelemissionen.“

Bianka Poschenrieder (SPD) plädierte für eine Kombination aus Gasbrennwertkessel und Solarthermie, aber ohne Wärmepumpe. Andere Lösungen, wie ein Blockheizkraftwerk oder eine Holzpelletheizung, wurden nicht berücksichtigt, weil sie aus verschiedenen Gründen nicht wirtschaftlich wären.

„Jetzt, wo wir die Möglichkeit haben, CO2 einzusparen, sollten wir nicht halbherzig handeln“, fand Helmut Obermaier (Grüne), weshalb seine Fraktion für die dritte Variante mit Gasbrennwertkessel, Wärmepumpe und Solarthermie plädierte. Dieser Meinung schlossen sich die Ausschussmitglieder mit Ausnahme von Hackl und Poschenrieder an. Die Kosten für diese Variante betragen laut Giglinger rund 83.150 Euro.

Susanne Edelmann

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