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Die kommunale Verkehrsüberwachung kostet die Gemeinde Zorneding derzeit mehr als sie einbringt

Verkehrsüberwachung: Gemeinde will mehr Geld einnehmen

In Zorneding wird‘s künftig wohl öfter blitzen

  • Susanne Edelmann
    vonSusanne Edelmann
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Autofahrer aufgepasst: In Zorneding könnte künftig deutlich mehr „geblitzt“ werden als bisher und das nicht nur vor Schulen oder Kindergärten. In der Haushaltssitzung wurde nämlich deutlich, dass die Gemeinde für die Verkehrsüberwachung erheblich mehr ausgibt, als sie dadurch einnimmt. Die Gemeinderäte wollen, dass sich das ändert.

Zorneding - Für 2021 wurden für die kommunale Verkehrsüberwachung Einnahmen in Höhe von 13 500 Euro angesetzt. Dem gegenüber stehen allerdings Ausgaben für den gleichen Haushaltsposten in Höhe von 21 500 Euro, also 8000 Euro mehr. Für das abgelaufene Haushaltsjahr 2020 liegt der Abschluss noch nicht vor, konkrete Zahlen gibt es aber aus 2019, da lagen die Ausgaben mit 21 070 Euro sogar noch weit deutlicher über den Einnahmen von 9755 Euro.

Bürgermeister Piet Mayr (CSU) erläuterte, dass nicht nur an solchen Stellen geblitzt werde, an denen gute Einnahmen zu erwarten seien, sondern vor allem vor Schulen, Kindergärten und Seniorenheimen. Franz Lenz (Freie Wähler) wünschte sich mehr Verkehrsüberwachung am westlichen Ortseingang von Zorneding, wo seiner Erfahrung nach meist viel zu schnell gefahren werde. Ob die Verkehrsüberwachung dort rechtlich möglich ist, soll die Verwaltung zunächst prüfen. Generell wünschten sich die Gemeinderäte aber, dass Einnahmen und Ausgaben künftig zumindest ausgeglichen sein sollten. Für Autofahrer bedeutet das: Fuß vom Gas.  

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