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Der Vorstand (v.l.): Kassier Birgit Schüler, Vorsitzender Gerhard Wolf und Schriftführerin Gabi Wappler.

Hilfe für alle

Zornedinger Förderverein will andere Organisationen unterstützen

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Zorneding - Hilfe bei der Durchführung von Veranstaltungen ist ein Punkt, um den sich der neue Förderverein für Sport und Kultur in Zorneding für Kinder, Jugendliche und Erwachsene kümmern will. Jetzt war Gründungsversammlung. 

„Die Zahl der Teilnehmer heute ist nicht entscheidend. Entscheidend ist, was wir bewegen können.“ Gerhard Wolf (69) ist zuversichtlich. Er ist die treibende Kraft hinter dem neuen Förderverein Sport und Kultur in Zorneding für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. „Ich alleine bewirke gar nichts. Ich brauche ein funktionierendes Team“, so Wolf. Erfahrungen hat Wolf unter anderem in der Leichtathletikabteilung des TSV Zorneding gesammelt.

Zur Gründungsversammlung des neuen Vereins waren nur zehn Personen gekommen. In nächster Zeit soll jedoch ein Pool von Helfern aufgebaut werden. Alle Vereine, Institutionen oder Initiativen sollen, falls sie das wünschen, unterstützt werden. Wie etwa die Organisatoren des Kinderfestes am Daxenberg am Samstag, 18. Juni. Hier sollen Freiwillige, die der Förderverein organisiert, am Freitag beim Aufbau und am Sonntag beim Abbau helfen. Unterstützung soll auch am Festtag selbst beispielsweise bei der Betreuung der vielen Spielstationen geleistet werden. Dazu sucht der Förderverein noch weitere Helfer. Übrigens soll es beim Kinderfest diesmal am Daxenberg Live-Musik geben, organisiert durch die Cafe-Bar Herzog.

„Es gibt ein Ehrenamt auf Zeit, bezogen auf bestimmte Lebenssituationen“, so Wolf in der Gründungsversammlung. Beispiel: So lange ein Kind in einem Verein Sport treibt, sind auch die Eltern aktiv. Wenn das Kind aufhört, sind die Eltern ebenfalls weg. Um bei den Unterstützern Kontinuität zu erreichen, soll der Förderverein tätig werden. Es müsse nicht „jeder alleine wurschteln“, so Wolf. Man müsse „über die Vereinsbrille hinausschauen“. Entstehen könne dazu auch eine Plattform für die Organisationen. „Ich will dadurch aber keinesfalls Zwist mit den Vereinen“, erklärt Wolf. Zusammenarbeiten will der neue Verein unter anderem auch mit den Schulen und dem Gewerbeforum.

Ein zweites Projekt hat der neue Verein bereits zusammen mit der AWO angepackt: Das Ferienprogramm in der Gemeinde. Schon vor der Gründung der neuen Organisation wurden viele Gespräche zu unterschiedlichen Angeboten geführt, ein Flyer wurde entwickelt, der in einer Auflage von 10 000 Stück verteilt werden soll. An den Kosten soll sich die Gemeinde beteiligen. Im Programm enthalten sind das Basteln von Raketen ebenso wie ein „Taschenmesser-Führerschein“.

Nachgedacht wurde auch darüber, wie Familien, die sich die Teilnahmegebühren beispielsweise für Ausflüge im Rahmen des Ferienprogramms nicht leisten können, möglicherweise mit Gutschein geholfen werden kann.

Darüber hinaus könnte sich Wolf das örtliche Jugendzentrum das ganze Jahr über als Veranstaltungsort für verschiedene Aktionen vorstellen. Dazu müsste die Einrichtung dann aber jeden Tag geöffnet sein. „Arbeit haben wir genug“, so Wolf.

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