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Im Zornedinger Jugendzentrum wollte ein 16-Jähriger am Samstag friedlich seinen Geburtstag feiern. Doch es kam anders: Ungebetene Gäste zettelten einen Schlägerei an und sprengten das Fest.

Im Zornedinger Jugendzentrum

Massenschlägerei sprengt Geburtstagsfeier eines 16-Jährigen

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Mit einer Massenschlägerei hat eine Gruppe Jugendlicher die Geburtstagsfeier eines 16-Jährigen im Jugendzentrum Zorneding brutal gesprengt. Eines der Opfer ist schwer verletzt. Als Haupttäter hat die Polizei einen 17-Jährigen aus Aschheim im Verdacht.

Zorneding - 60 Gäste feierten am Samstagabend im Jugendzentrum. Gegen 23.30 Uhr standen plötzlich etwa sieben junge Männer vor der Tür, 16 bis 18 Jahre alt, die auch zur Party wollten, obwohl sie nicht eingeladen waren. Als sie bereits an der Tür abgewiesen wurden, eskalierte die Situation. 

Ungebeteten Gäste schlagen ohne Vorwarnung zu

Ohne Vorwarnung schlugen die ungebetenen Gäste dem Türsteher mit den Fäusten ins Gesicht, meldete die Polizeiinspektion in ihrem Bericht am Sonntag. Auch auf andere Gäste, die zu Hilfe eilten, droschen sie ein. Einer der Verteidiger ging zu Boden, worauf ihn die Angreifer stiefelten. Ehe die Gruppe abzog, warf sie noch Glasflaschen gegen die Fensterscheiben im ersten Stock des Jugendzentrums.

Polizei stellt Täter am Bahnhof

Die Polizei stellte die Gruppe noch auf der Flucht, am Bahnhof Zorneding. Die Beamten stellten alle Personalien fest. Neben dem mutmaßlichen Haupttäter aus Aschheim waren auch Jugendliche aus Haar, Pliening und München in der Gruppe. Nachdem ihre Identität geklärt war, wurden alle Täter wieder entlassen. Bei der Prügelei erlitten vier junge Männer Prellungen. Ein 17-Jähriger wurde schwerer verletzt, bei ihm wurde eine Gehirnerschütterung diagnostiziert. Er wurde die Nacht über im Krankenhaus Ebersberg überwacht, während die anderen vier ambulant behandelt wurden. Die Täter haben außerdem an einer Fensterscheibe einen Schaden von rund 150 Euro verursacht. Die Polizei hat noch am Sonntag die Gemeinde Zorneding als Träger des Jugendzentrums informiert.

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