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Die Antoniuskapelle ist einer der markanten Punkte der historischen Wanderroute.

Permanente Wanderwege

Erfolgstour erhält neuen Startplatz

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Zorneding – Die permanenten Wanderwege rund um Zorneding erfreuen sich inzwischen großer Beliebtheit. Jetzt gibt es einen neuen Startplatz, nämlich am Birkenhof.

Der Zuspruch kann sich sehen lassen. Rund 1500 offizielle Karten wurden für die permanenten Wanderwege rund um Zorneding seit ihrer Eröffnung vor drei Jahren verkauft. Wie viele Wanderer sonst noch ohne Anmeldung auf den beschilderten Routen unterwegs waren, lässt sich kaum schätzen.

Eröffnet wurden die Wanderwege zur 1200-Jahrfeier der Gemeinde im Jahr 2013. Die Routen sind nach den Richtlinien des Deutschen Volkssportverbandes eingerichtet und werden für das Internationale Volkssportabzeichen gewertet. Wer das will, muss sich vorher die Unterlagen abholen. Bisher wurden diese an der Seniorenresidenz in Pöring ausgegeben. Doch das wurde den dortigen Verantwortlichen inzwischen zu aufwändig.

Jetzt gibt es für das Freizeitangebot einen neuen Startplatz. Die Unterlagen sind ab sofort in Steffis Schreibwarenladen im Zornedinger Birkenhof, Obere Bahnhofsstraße 13, erhältlich. „Wir haben einen Ort gesucht, der nahe am Bahnhof ist“, sagt Georg Pfettrisch, Vorsitzender der Wandergruppe Zorneding-Pöring, die für die Wege zuständig ist. „Viele Interessierte kommen mit der Bahn.“ Die Startgebühr beträgt zwei Euro. Dafür erhalten die Wanderer eine genaue Beschreibung der drei ausgewiesenen und beschilderten Strecken, eine Broschüre mit weiteren Informationen und ein Faltblatt, auf dem auch Wirtshäuser, Restaurants und Unterkünfte verzeichnet sind. „Wer sich offiziell anmeldet, ist auf der Strecke versichert, erklärt Pfettrisch.

Die kürzeste Strecke führt über acht Kilometer durch Zorneding und Pöring. Sie wurde zusammen mit dem Heimatkundekreis entwickelt. An der Route liegen kulturhistorisch und heimatgeschichtlich wichtige Orte, wie die Reihengräber aus dem 6. Jahrhundert, das älteste Wohnhaus in der Gemeinde, die Antoniuskapelle, die alte Posthalterei, die erstmals 1344 schriftlich erwähnt wurde, oder der Gedenkstein der Eghalanda. Dazu gibt es eine Broschüre, in der die einzelnen Stationen der kulturhistorischen Wanderung beschrieben sind. Am der Strecke selbst sind teilweise Schautafel angebracht. 

13 Kilometer lang ist eine zweite Strecke, die alle Zornedinger Ortsteile tangiert. Sie führt rund um die nördliche Rodungsinsel. Rund 17 Kilometer wandern können Interessierte auf der langen Strecke im Süden der Gemeinde. Auf dieser Route gibt es unter anderem einen Rastplatz mit einer Sitzgruppe und einem Wegkreuz, das der Zornedinger Bauer und Mitglied im Wanderverein, Georg Landerer, errichtet hat. Ausgangspunkt für alle drei Wanderrouten ist Steffis Schreibwarengeschäft im Birkenhof. Die Start-Unterlagen können dort natürlich nur zu den Geschäftszeiten abgeholt werden. Sonn- und Feiertage ist geschlossen. „Man kann nicht alles haben“, sagt Georg Pfettrisch. Er sei mit der jetzt gefundenen Lösung zufrieden.

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