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Abgetragen wird derzeit die obere Erdschicht auf der Baustelle für die neue Flüchtlingsunterkunft in Pöring. 

Flüchtlingsunterkunft: Maschinen rollen an

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Pöring - Die Arbeiten für die künftige Flüchtlingsunterkunft in Pöring (Gemeinde Zorneding) sind angelaufen. Derzeit wird die obere Erdschicht auf dem Gelände nördlich der Bahnlinie abgetragen.

In die dann zweite Containersiedlung in der Gemeinde Zorneding sollen wohl im Frühjahr über 60 Asylbewerber einziehen.

Um für diese Flüchtlinge dann auch ausreichend Helfer zu haben, rührt der Helferkreis derzeit die Werbetrommel. In zwei Workshops wurde über die Arbeit des Helferkreises berichtet. Einige Unterstützer hätten sich gemeldet, so die Vorsitzende Angelika Burwick. „Wir brauchen aber noch mehr.“ Vor allem dann, wenn die neue Unterkunft eröffnet wird.

Der nächste Workshop findet zum Thema „Helfer und Paten - Grenzen der Betreuung“ am Montag, 30. Januar, von 18 bis 21 Uhr im Clubraum des Martinstadl statt. Referentin ist Ursula Erb von der Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen Bayern. Anmeldung unter paten@helferkreis-zorneding.de.

Aber auch für die Betreuung der schon in Zorneding lebenden Flüchtlinge ist einiges zu tun. Der Helferkreis sucht jetzt dringend Winterkleidung und veranstaltet deshalb am kommenden Samstag, 3. Dezember, von 10 bis 13 Uhr einen Basar in der Lärchenstraße 29, im Untergeschoss. Im Vorraum der Tafel stehen Tische zur Verfügung, auf denen jeder seine Ware ausbreiten und gegen kleines Geld verkaufen kann. Die Flüchtlinge sollen dort günstig einkaufen können. Gesucht wird warme, schmal geschnittene Kleidung für junge Männer. Auch Mützen, Schals und Stirnbänder sind willkommen. Weil der Helferkreis keine Lagermöglichkeiten hat, wird gebeten, nicht verkaufte Ware wieder mitzunehmen und anderen Organisationen zu spenden. Der Helferkreis bittet, nur gut erhaltene saubere Kleidung zu bringen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Für die Veranstaltung warb der Helferkreis mit zehn Plakaten, die im Ort aufgehängt wurden. Doch die waren plötzlich verschwunden, abgerissen, wie Burwick erzählt. Das Rathaus half und finanzierte ganz unkompliziert den Druck von Ersatzplakaten, wie der geschäftsleitende Beamte der Gemeinde, Daniel Kommnick, erklärte.

Burwick könnte sich durchaus vorstellen, dass hinter der Geschichte mit den verschwundenen Plakaten eine geplante Aktion steckt. Möglicherweise gebe es in Zorneding doch einen „braunen Sumpf“. Burwick hat zu diesem Vorfall inzwischen mit der Polizei telefoniert.

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