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Die katholische Gemeinde St. Martin Zorneding bekommt einen dauerhaften neuen Pfarrer, aber erst Anfang September. 

Weitere Interimslösungen

St. Martin Zorneding: Neuer Pfarrer kommt erst im September

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Die gute Nachricht ist: Zorneding soll einen katholischen Pfarrer bekommen, der auch länger bleibt. Die schlechte Nachricht: Der neue Seelsorger kommt erst im September.

Zorneding– Die dauerhafte Besetzung der katholischen Pfarrstelle in der Pfarrei St. Martin Zorneding wird noch einige Monate auf sich warten lassen. Unterdessen wird als Alternative, falls wegen Personalmangels Gottesdienste in der Pfarrei St. Martin ausfallen, auf der Internetseite der Pfarrei auf die „evangelische Schwestergemeinde der Christophoruskirche“ verwiesen.

Pfarrer Ionel Anghel verlässt die Gemeinde Zorneding.

„Wir haben eine Lösung“, hieß es am Montag aus dem Ordinariat der Erzdiözese München-Freising. St. Martin bekommt einen neuen Pfarrer. Allerdings erst ab dem 1. September. Ein Name wurde noch nicht genannt. Bis September wird es Interimslösungen geben. Pfarrer Ionel Anghel, der die Gemeinde seit 1. Oktober vorübergehend geleitet hatte, verlässt Zorneding für eine neue Aufgabe. Der Termin war schon länger bekannt. Die Nachfolgelösung sei beschlossen, betonte jetzt Bernhard Kellner, Pressesprecher der Erzdiözese. Es werde eine dauerhafte Lösung sein. Bis dahin, also bis September, werde es, auch in Bezug auf die Seelsorge in der Gemeinde, einen intensiven Dialog geben.

In der katholischen Gemeinde selbst ist man offenbar skeptisch. Auf der Homepage steht im Internet: „Wie Sie alle wissen, wird uns Pfarrer Anghel Ende Februar wieder verlassen. Bisher ist keine Nachfolgerlösung bekannt.“ Das Pfarrbüro, nicht das Ordinariat, bemühe sich „mit hohem Engagement“ um tageweise Aushilfen. Es könne aber nicht garantiert werden, dass alle Gottesdienste wie gewohnt stattfinden könnten. „Wir möchten Ihnen deshalb das freundliche Angebot unserer evangelischen Schwestergemeinde, der Christophoruskirche, weitergeben. Wir sind, auch im Sinne unserer ökumenischen Vereinbarung, gerne in ihren Gottesdiensten willkommen.“

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