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Letztes Mittel in Zorneding: Boykott. Doch die Arbeiten laufen aktuell, bis Anfang 2019 soll alles fertig sein. 

Glasfaserausbau erhitzt Gemüter

Weil es Probleme mit der Glasfaser gibt: Zornedinger fordert Boykott

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Die Probleme beim Ausbau des Glasfasernetzes in Zorneding wollen nicht abreißen. Jetzt fordert ein Bürger den Boykott. So reagiert die Deutsche Glasfaser. 

Zorneding – Der Glasfaserausbau in Zorneding sorgt immer noch für eine hitzige Debatte. Wie berichtet, kommt es bei der privatwirtschaftlichen Verlegung der Kabel durch die Deutsche Glasfaser zu massiven Verzögerungen. Kunden, die auf Anschlüsse warten, kritisieren dafür nicht nur das Unternehmen, sondern auch die Gemeinde.

Daniel Prusinski aus Zorneding fordert einen Boykott. Er will, dass die Deutsche Glasfaser „einfach keine Verkabelung mehr durchführen“ dürfe. Andere Telekommunikationsfirmen könnten den Breitbandausbau übernehmen, so sein Vorschlag.

Der Regionalleiter der Deutschen Glasfaser für Bayern, Peter Reisinger, gibt sich verwundert über die „offene Boykott-Androhung“. Es sei nicht gerechtfertigt, die „massiv angelaufenen Ausbauarbeiten weiterhin schlechtzureden“, sagt er. Alles laufe jetzt auf Hochtouren.

Vier Firmen seien derzeit in Zorneding mit dem Glasfasausbau betraut, bestätigt Bürgermeister Piet Mayr. Die Gemeinde stehe in engem und ständigem Kontakt mit diesen und der Deutschen Glasfaser, und versuche den für die Bürger kostenlosen Ausbau weiter voranzutreiben.

Das Unternehmen kündigt an, die noch etwa 1000 Zornedinger Haushalte bis Ende Februar 2019 angeschlossen zu haben.

Der Druck auf die Deutsche Glasfaser wächst: Glasfaser-Kunden in Zorneding drohen jetzt mit Storno

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