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„Komatöser Schlaf“: Erschöpfter Nudel-Koch überhört Feueralarm

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Von: Helena Grillenberger

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Rauchmelder
Der Mann roch weder die Nudeln, noch hörte er den Rauchmelder. © Martin Gerten

Ein Topf mit angebrannten Nudeln beschäftigte in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 13. Januar, Polizei und 25 Einsatzkräfte der Feuerwehr, das teilte die Polizei Poing am Donnerstag mit.

Zorneding - So sei der Polizei Poing kurz vor 2 Uhr nachts Brandgeruch sowie ein aktiver Feuermelder am Herzogplatz in Zorneding gemeldet worden. Wie sich am Einsatzort herausstellte, hatte sich ein 38-Jähriger nach der Arbeit noch Nudeln kochen wollen. Er habe sich wohl kurz gesetzt oder hingelegt, so die Polizei, war aber derart erschöpft, dass er in einen komatösen Schlaf fiel und weder die angebrannten Nudeln roch noch den Brandmelder wahrnahm.

Erst nach massiven Klingeln und Klopfen der Rettungskräfte habe er schließlich die Tür geöffnet. Nachdem die Wohnung gut gelüftet worden war, konnte der Mann seinen Schlaf fortsetzen, teilte die Polizei mit. Bis auf die angebrannten Nudeln entstand kein Schaden.

Polizei mahnt: Feuermelder sind Lebensretter

Der Einsatz habe mal wieder gezeigt, wie wichtig die Rauchmelder in den Wohngebäuden sind, so die Polizei Poing in einer Pressemitteilung. Und weist des Weiteren darauf hin: Rauchmelder sind in allen Bundesländern Pflicht. In Falle eines Feuers warnt ein Rauchmelder rechtzeitig. Brandrauch ist tödlich. Darum können selbst kleine Brände zur lebensbedrohenden Gefahr werden.

Vor allem schlafende Menschen sind gefährdet. Bevor sie aufwachen, werden sie durch Rauch bewusstlos. Es droht die Gefahr des Erstickens. Ein Rauchwarnmelder erkennt frühzeitig den tödlichen Brandrauch und warnt durch einen lauten, durchdringenden Ton. Menschen werden so frühzeitig geweckt und alarmiert, dass eine Rettung möglich ist. Rauchwarnmelder sind daher Lebensretter!

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