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Feuer in Asylbewerberunterkunft: 17 Menschen können sich in letzter Sekunde retten - Brandfahnder äußern sich

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Von: Josef Ametsbichler, Michael Acker

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Zahlreiche Feuerwehrkräfte sind an der Einsatzstelle in Zorneding, wo es in der Asylbewerberunterkunft brannte.
Zahlreiche Feuerwehrkräfte sind an der Einsatzstelle in Zorneding, wo es in der Asylbewerberunterkunft brannte. © Stefan Rossmann

Ein Großaufgebot an Feuerwehrkräften ist zu einem Brand in der Asylbewerberunterkunft in Zorneding ausgerückt. Dort sind mehrere Container ausgebrannt. 17 Personen konnten sich in letzter Sekunde in Sicherheit bringen.

Update, 16.45 Uhr: „Hinweise auf ein Einwirken von außen oder vorsätzliches Handeln liegen derzeit nicht vor“ - das teilt das zuständige Polizeipräsidium Oberbayern Nord in Ingolstadt am Nachmittag mit. Eine Begehung der Örtlichkeit durch die Brandermittler sei wegen starker Rauchentwicklung zunächst nicht möglich gewesen.

In einer aktualisierten Zahl spricht die Polizei nun von 17 Menschen, die sich retten konnten, zunächst war von 16 die Rede gewesen. Wie hoch der entstandene Sachschaden ist, lasse sich noch nicht beziffern. 

Brand in Zornedinger Asylbewerberunterkunft: Bewohner bringen sich gerade noch in Sicherheit

Erstmeldung 16. September

Zorneding - Der Alarm erfolgte am Donnerstag, 16. September, in den Vormittagsstunden über die automatische Brandmeldeanlage. 80 Einsatzkräfte verschiedener Feuerwehren aus dem Landkreis Ebersberg rückten zur Unglücksstelle in der Zornedinger Bahnhofstraße aus, wo in der Asylbewerberunterkunft ein Feuer ausgebrochen war. Beim Eintreffen der Feuerwehr standen die Wohncontainer in Vollbrand. Mit Atemschutzgeräten durchsuchten Feuerwehrkräfte die Gebäude nach darin verbliebenen und möglicherweise hilfebedürftigen Personen, wurden aber glücklicherweise nicht fündig.

16 Asylbewerber hatten sich nach ersten Informationen unseres Reporters vor Ort bei Ausbruch des Feuers gerade noch in Sicherheit bringen können. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Auch zwei Hubschrauber waren im Einsatz

Neben der Feuerwehr, die von einem „gefährlichen Einsatz“ sprach, weil man sich kurz vor einer Rauchgasverpuffung befunden habe, waren Einsatzkräfte von Polizei und Rettungsdienst an der Unglückstelle. Auch zwei Hubschrauber waren im Einsatz. Das Feuer war in einer Küche der Wohncontainer ausgebrochen, die Brandursache ist noch nicht geklärt. Brandfahnder der Kripo Erding machten sich auf den Weg nach Zorneding. Am Mittag bekämpfte die Feuerwehr noch letzte Glutnester in der Wandisolierung.

Die Wohncontainer sind laut Polizei nicht mehr bewohnbar. Die laut Meldezahl des BRK 47 Menschen, die hier untergebracht waren, müssen nun vom Landratsamt auf andere Wohnheime verteilt werden.

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