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Der Unverpackt-Laden in Pöring ist so gut wie fertig, es fehlen nur noch die Waren. 

Führung durch die Ladenräume

So sieht‘s im ersten Unverpackt-Laden des Landkreises aus

Andrang herrschte beim  Zornedinger Plastikfrei-Stammtisch.  Der Stammtisch fand erstmals in den Räumen des neuen Unverpackt-Ladens in Pöring statt.

Zorneding/Pöring –  Die rund 30 Besucher wurden dafür in mehrere Gruppen aufgeteilt, die von Daniela Delges und Alexandra Skeide, den beiden Vorsitzenden der Betreibergenossenschaft „Deine Alternative“, durch die Räume geführt wurden und dabei viele Erläuterungen bekamen. Nur auf die wichtigste Frage hatten beide noch keine Antwort: „Wir können noch nicht sagen, wann wir eröffnen“, bedauerten beide.

Warten auf die Steuernummer

Fünf Monate haben wir auf die Registereintragung gewartet“, erzählt Delges. Nun ist der Gewerbeschein zwar endlich da, aber es fehlt noch die Steuernummer: „Die kann morgen in der Post sein oder erst in 14 Tagen.“ Dann hängt es von den Lieferzeiten der Lieferanten ab, wann der Laden öffnen kann.

Helle, freundliche Räume

Die Wartezeit haben Delges und Skeide aber gut genutzt und unter anderem eine Hygieneschulung und eine Schulung für ihr Warenwirtschaftssystem absolviert. Zusammen mit ihren Mitstreitern haben sie die ehemaligen Räume der Raiffeisenbank in einen hellen, freundlichen Laden verwandelt.

Regale aus Ladenauflösung

Im Sinne der Nachhaltigkeit stammen die meisten Regale aus einer Ladenauflösung, wurden abgeschliffen, neu gestrichen und wo nötig angepasst. Geschirr, Gläser, Dekomaterial, Kerzen und vieles andere stammen aus Haushaltsauflösungen. Delges zeigt auf eine Reihe von runden hölzernen Brotzeitbrettern: „Die haben wir geschenkt bekommen, aber manche waren so verkratzt, dass wir sie nicht für Lebensmittel verwenden wollten.“ Stattdessen wurden sie mit Kreidefarbe bestrichen, später sollen sie an der Wand hängen und die Angebote anpreisen.

Helles Holz sorgt für freundliches Ambiente

Helles Holz dominiert in allen Räumen: Der Hauptraum dient vor allem dem Verkauf von Lebensmitteln, im Hintergrund glänzt der neue Kaffeevollautomat neben dem Brotregal vor einer hölzernen Theke mit Vitrinen für Wurst und Käse. An Holzpaneelen an den Wänden sollen Glasbins für Trockenware wie Müsli oder Reis montiert werden. Es gibt Schütten und Körbe für Obst und Gemüse, Flächen für Aktionsware.

Lesen Sie auch: Pöring bekommt Unverpackt-Laden

Im Nebenraum soll das Non-Food-Sortiment untergebracht werden, Putz- und Waschmittel sowie Kosmetik. Die ehemalige Kaffeeküche der Bankfiliale wurde umgebaut, hier glänzen nun Einbauten aus Edelstahl. Später soll hier auch Mittagessen gekocht werden, das nebenan im Mehrzweckraum eingenommen werden kann. Dieser Raum steht auch für Seminare, Workshops und eben die Treffen des Plastikfrei-Stammtisches zur Verfügung. Weitere Angebote sollen folgen, meint Delges: „Hier können die Mitglieder der Genossenschaft kreativ werden und je nach eigenen Vorlieben und Kenntnissen Ideen umsetzen.“

Susanne Edelmann

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