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Bianka Poschenrieder (M.) und ihr Team für den Gemeinderat. 

Kommunalwahl 2020

SPD Zorneding: Antwort auf „zukunftvergessene Politik“

Bianka Poschenrieder ist nun auch offiziell Bürgermeisterkandidatin in Zorneding.

Zorneding  In der Nominierungsversammlung des SPD-Ortsvereins Zorneding-Pöring wurde die 2. Bürgermeisterin als Kandidatin für die Wahl im März 2020 aufgestellt. Zudem benannten die Genossen ihre Gemeinderatskandidaten auf.

„Es braucht die Alternative“

In ihrer Vorstellungsrede sprach Poschenrieder über ihre Motivation, bei der Bürgermeisterwahl im März 2020 den Hut noch einmal in den Ring zu werfen, und skizzierte ihre Ziele. Entscheidender Anstoß sei die Berichterstattung über die Nominierungsversammlung der Zornedinger CSU gewesen, wonach sich etliche CSU-Kandidate kategorisch gegen eine Windkraftanlage auf Zornedinger Flur ausgesprochen hätten. Einer „derart zukunftsvergessene Politik“ wolle sie, so Poschenrieder, „eine klare Alternative entgegensetzen.“

Leitmotiv ihrer Arbeit sei der Zusammenhalt in der Gemeinde – sie wolle Politik machen für alle Menschen im Gemeindegebiet, für „die Wolfesinger, die Ingelsberger, die Pöringer, die Alt-Zornedinger und die Daxenberger“, für „Alteingesessene und Neuzugezogene“. Als politischen Schwerpunkte nannte Poschenrieder: Wohnen, Verkehr sowie Umwelt- und Klimaschutz. Für den Zusammenhalt nötig seien mehr Transparenz und Beteiligung der Bürger. Im Bereich Verkehr und Mobilität stehe die Gestaltung des Bahnhofes auf der Tagesordnung. Beim Lärmschutz an der Bahnstrecke müsse gegenüber der Deutschen Bahn eine klare Kante gezeigt werden, im Schulterschluss mit den anderen Gemeinden entlang der Bahnlinie.

Für bessere Busanbindung

Poschenrieder will sich zudem um eine Verbesserung der Busanbindung nach Süden und eine neue Anbindung in den Landkreisnorden kümmern. Auch nach der Realisierung des Bauvorhabens auf der so genannten Wimmer-Wiese in Pöring bleibe die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum Thema. Poschenrieder fordert zudem, eine Notfall-Wohnung in der Gemeinde bereitzustellen für Jugendliche oder von häuslicher Gewalt betroffene Frauen und Kinder.

Dem Ansinnen aus der CSU, mit dem Ausscheiden des derzeitigen Jugendpflegers zum Jahresende 2019 diese Stelle wieder abzuschaffen, erteilte Poschenrieder eine klare Absage. Zu guter Letzt sei sie bekannt als engagierte Politikerin, die sich engagiert für die Energiewende einsetze. Dies wolle sie beibehalten – „Klimaschutz dahoam“ sei das Gebot der Stunde.

Nach ihrer Vorstellung wurde Bianka Poschenrieder von den anwesenden Ortsvereinsmitgliedern einstimmig als Bürgermeisterkandidatin 2020 nominiert.  

Die Liste

1. Bianka Poschenrieder, 2. Marian Nowosad (parteilos), 3. Julia Thalmeier, 4. Stephan Raabe, 5. Karin Hollerbach-Zenz (parteilos), 6. Rainer Sendrowski, 7. Ingrid Lauterbach-Sendrowski, 8. Wolfgang Göbler, 9. Irene Mooser (parteilos), 10. Gunther Hrdlitschka (parteilos), 11. Gudrun Pauthner, 12. Werner Voigt, 13. Doris Lindner, 14. Mirko Schulze (parteilos), 15. Dagmar Heid (parteilos), 16. Werner Hintze, 17. Manja Schulze (parteilos), 18. Dr. Reinhard Daßler (parteilos), 19. Thomas Vogt, 20. Reiner Leonhardt. Ersatzleute: Gertrud Raabe-Gruber, Volker Jäger und Barbara Hintze (alle parteilos).

Die Bürgermeisterkandidaten aller Gemeinden aus dem Landkreis Ebersberg, haben wir für Sie in unserem Überblicksartikel zu den Kommunalwahlen 2020 aufgelistet. Zudem können Sie sich in unserem Artikel zu den Landratswahlen über die dort antretenden Kandidaten informieren. Alle weiteren Hintergrundberichte finden sie auch auf unserer Themenseite zu den Kommunalwahlen 2020 im Landkreis Ebersberg.

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