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Noch eine Baustelle: Im Sommer soll der neue Kindergarten am Schmiedweg in Zorneding fertig sein.

Veränderungen bereiten Eltern Sorge

Kinderbetreuung: Zornedinger wollen vom Rathaus besser informiert werden

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Aufregung beim Elternbeirat des AWO-Kinderhauses Zorneding. Für Verunsicherung sorgen Bau- und Umzugspläne beim Standort Lärchenstraße und beim Neubau im Schmiedweg.

Zorneding –  Ausschlaggebend für den Wirbel sind mehrere Entwicklungen, die teilweise parallel ablaufen. Am Schmiedweg wird ein neuer Kindergarten gebaut. Dort gibt es laut Bürgermeister Probleme mit der Baufirma. Befürchtet wird, dass die Einrichtung nicht zum Start des neuen Kindergartenjahres fertig wird. Mayr ist aber zuversichtlich, dass der Termin gehalten werden kann.

Vorübergehend Ausweichräume

Zweiter Punkt: Am bisherigen Standort der Betreuungseinrichtung der AWO an der Lärchenstraße soll auch saniert werden. Die AWO könnte langfristig in den Schmiedweg umziehen. Laut Elternbeirat steht die Kommune in Verhandlungen mit dem Träger „Denk mit!“, der in Zorneding bereist eine Einrichtung betreibt. Der könnte an der Lärchenstraße vorübergehend die Räume nutzen. Ein Teil der dortigen Räume soll jedoch örtlichen Organisationen zur Verfügung gestellt werden, weil auch das Haus der Vereine saniert werden müsste und man in der Lärchenstraße vorübergehend Ausweichräume finden könnte. Diese Entscheidung sei jedoch auf einen Termin im Frühsommer aufgeschoben worden, so Mayr.

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Eltern wollen sanften Übergang

Durch einen Umzug der AWO in den Schmiedweg, wo es weniger Platz geben könnte, befürchtet der Elternbeirat, dass Kindergartenkinder die AWO verlassen müssen und in einer anderen Einrichtung einen Platz bekommen. Gewünscht werde jedoch eine Alternative, bei der es möglichst wenig Veränderungen in der Struktur der aktuellen Kindergartengruppen gebe. In diesem Alter stehe hauptsächlich die Entwicklung der sozialen Interaktion im Vordergrund, so das Argument der Eltern. Hierfür sei es unerlässlich, ein verlässliches bekanntes Gegenüber zu haben, mit dem Verhaltensweisen in einem sicheren und geschützten Rahmen erprobt werden könnten, hieß es. Hierbei spielten besonders die schon gemeinsam gemachten Erfahrungen eine große Rolle, da die andauernden Beziehungen das Urvertrauen stärke. Heißt: eine längerfristige Gruppe. „Wir hätten gerne einen sanften Übergang“, sagt eine Elternsprecherin.

Allein durch die Umstellungen der Gruppen seien große soziale Unsicherheiten entstanden. Die Eltern bräuchten jetzt zuverlässige Informationen, lautet die Forderung an die Gemeinde. Die Entwicklung der Kinder müsse Priorität haben. Jetzt sei auch die Hilfsbereitschaft aller Träger gefragt.

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