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Sylvia Boher (CSU) lässt ihre Parteiämter ruhen. Dem Gemeinderat gehört sie weiterhin an, trotz Rücktrittsforderungen - auch von ihrem Parteifreund Bürgermeister Piet Mayr (li.). 

Nach Skandal um Gemeindepfarrer

Umstrittene CSU-Gemeinderätin lässt Parteiämter ruhen

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Zorneding - Sie hatte mit ihren Äußerungen einen Skandal um Zornedings Gemeindepfarrer ausgelöst: Nach mehrfacher Aufforderung lässt die umstrittene Gemeinderätin Silvia Boher (CSU) mit sofortiger Wirkung ihre Ämter in der Partei ruhen. 

Die Kommunalpolitikerin in Zorneding hatte mit ihren Äußerungen zu Flüchtlingen einen Skandal um den Gemeindepfarrer Olivier Ndjimbi-Tshiende ausgelöst. Der katholische Geistliche hatte Bohers Veröffentlichungen kritisiert und nach anonymen Morddrohungen die Gemeinde verlassen.

Als Gemeinderätin bleibt Boher trotz Rücktrittsforderungen des Zornedinger Bürgermeisters Piet Mayr (CSU) zunächst weiter im Amt. In der Partei hingegen sei sie einer „Ordnungsmaßnahme“ zuvorgekommen; ihr freiwilliger Rücktritt aus dem Kreis- und Bezirksvorstand der Partei sei wichtig für den Neuanfang der CSU in Zorneding, erklärte die oberbayerische CSU-Vorsitzende Ilse Aigner.

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