+
Sylvia Boher (CSU) lässt ihre Parteiämter ruhen. Dem Gemeinderat gehört sie weiterhin an, trotz Rücktrittsforderungen - auch von ihrem Parteifreund Bürgermeister Piet Mayr (li.). 

Nach Skandal um Gemeindepfarrer

Umstrittene CSU-Gemeinderätin lässt Parteiämter ruhen

  • schließen

Zorneding - Sie hatte mit ihren Äußerungen einen Skandal um Zornedings Gemeindepfarrer ausgelöst: Nach mehrfacher Aufforderung lässt die umstrittene Gemeinderätin Silvia Boher (CSU) mit sofortiger Wirkung ihre Ämter in der Partei ruhen. 

Die Kommunalpolitikerin in Zorneding hatte mit ihren Äußerungen zu Flüchtlingen einen Skandal um den Gemeindepfarrer Olivier Ndjimbi-Tshiende ausgelöst. Der katholische Geistliche hatte Bohers Veröffentlichungen kritisiert und nach anonymen Morddrohungen die Gemeinde verlassen.

Als Gemeinderätin bleibt Boher trotz Rücktrittsforderungen des Zornedinger Bürgermeisters Piet Mayr (CSU) zunächst weiter im Amt. In der Partei hingegen sei sie einer „Ordnungsmaßnahme“ zuvorgekommen; ihr freiwilliger Rücktritt aus dem Kreis- und Bezirksvorstand der Partei sei wichtig für den Neuanfang der CSU in Zorneding, erklärte die oberbayerische CSU-Vorsitzende Ilse Aigner.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Ahmed Ali kann vorerst bleiben
Warum der 22-jährigen Azubi aus Ebersberg erst mal nicht abgeschoben wird, obwohl sein Asylantrag abgelehnt wurde.
Ahmed Ali kann vorerst bleiben
Amrei aus Soyen
Amrei schläft. Fest und tief. Das niedliche Mädchen ist das Kind von Rosemarie Pichler und Patrick Pfalzgraf aus Soyen und hat am 15. Januar in der Kreisklinik Ebersberg …
Amrei aus Soyen
Waschgang erster und zweiter Klasse
Am Sonntag zum Autowaschen statt in die Kirche? Das geht gar nicht, meinten die Grafinger Stadträte in ihrer jüngsten Sitzung. Autowaschen an Sonn- und Feiertagen bleibt …
Waschgang erster und zweiter Klasse
Zwei neue Häuser am Richardisweg möglich
Die Stadt Ebersberg hat die Tore für eine bauliche Nachverdichtung am Richardisweg geöffnet. Hier können zwei Doppelhäuser entstehen.
Zwei neue Häuser am Richardisweg möglich

Kommentare