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Kochtopf steckt Küche in Brand: Polizei warnt vor Fettbränden

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Von: Helena Grillenberger

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Dunstabzug im Kombipaket: Vorteile von Abluft und Umluft nutzen
Fettbrände nie mit Wasser löschen. © AMK/dpa

In Zorneding mussten Polizei und Rettungskräfte wegen eines Fettbrandes ausrücken. Das teilte die Polizei am Montag mit.

Zorneding - Demnach wollte Vergangenen Sonntagmittag, 19. Dezember, eine 60-jährige Frau ihr Essen zubereiten und hatte deswegen einen Topf mit Öl auf dem Herd stehen. Aus bisher unbekannten Gründen fing das Öl Feuer, sodass es eine Stichflamme gab, als die Frau den Deckel vom Topf nahm.

Instinktiv habe die 60-Jährige den Topf unter laufendes Wasser gehalten, was aber zu einer noch größeren Reaktion zwischen dem Wasser und dem heißem Öl führte. Ein großes Feuer habe sich daraufhin kurzzeitig in der Küche ausgebreitet. Die Frau verbrannte sich glücklicherweise nur an Haaren und beiden Händen; abgesehen von Narben sind wohl keine Langzeitfolgen zu befürchten. Neben einem Rettungs- und Notarztfahrzeug war auch die Luftrettung an dem Einsatz beteiligt.

Eine Fremdbeteiligung könne nach aktuellem Stand ausgeschlossen werden, denn die Frau war zum Unfallzeitpunkt alleine zu Hause, erklärt die Polizei.

In diesem Zusammenhang möchte die Polizei explizit darauf hinweisen, dass ein Fettbrand unter keinen Umständen mit Wasser gelöscht werden sollte. Dabei bildet sich nämlich eine Stichflamme und das Fett spritzt unkontrolliert, wodurch es zu ernsthaften Verletzungen kommen kann. Im Zweifelsfall ist es daher ratsam, die Herdplatten auszuschalten, das Haus zu verlassen und die Feuerwehr zu alarmieren, um sich nicht selbst in Gefahr zu bringen.

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