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Sportwissenschaftler Oliver Seitz demonstrierte die Übungen an den einzelnen Stationen des neuen Zornedinger Bewegungsparks für Senioren.

Zorneding eröffnet Bewegungspark für Senioren

„Hoffentlich wird's kein Denkmal aus Stahl“ 

Zorneding - Schwebende Plattform, Wellenlaufen oder Hüftschwung – das sind nur einige der klangvollen Namen, mit denen die neuen Geräte im Pöringer Bewegungspark versehen wurden. Am Wochenende wurde der Bewegungspark offiziell eingeweiht.

Die ersten Geräte – eine Kletterwand und eine Balancierstrecke – stehen schon seit dem vergangenen Jahr, aber heuer wurde der Park noch um weitere fünf Geräte ergänzt. Bei deren Auswahl haben Zornedings Seniorenbeirat und Vertreter der Jugend zusammengearbeitet, denn die Geräte sollen allen Generationen zur Verfügung stehen. „Die Geräte sind für alle Generationen von Nutzen“, betonte Horst Fickel vom Seniorenförderverein „Das Alter erleben in Zorneding“. Das bestätigte auch der Diplom-Sportwissenschaftler Oliver Seitz, der den zahlreich erschienenen Besuchern die Geräte ausführlich vorstellte und selbst einige Übungen vormachte.

Wenn Seitz nicht zur Verfügung steht, dann können sich die Benutzer aber auch an den Infotafeln orientieren, die bei jedem Gerät aufgestellt wurden. Darauf wird in Wort und Bild erklärt, welche Übungen man dort machen kann und was damit trainiert wird, zum Beispiel Koordination und Geschicklichkeit oder Kraft und Mobilisierung. Bei jedem Gerät gibt es außerdem Übungen in drei Schwierigkeitsgraden.

„Fangen Sie nicht zu schwer an“, riet Seitz. „Beginnen Sie lieber mit einfachen Übungen, probieren Sie ganz spielerisch aus.“ „Ich wünsche mir, dass das kein Denkmal aus Edelstahl wird, sondern wirklich von der Bevölkerung genutzt wird“, hoffte Bürgermeister Piet Mayr. Zumindest am Eröffnungstag ging sein Wunsch eindeutig in Erfüllung, denn es waren etliche Bürger aller Altersstufen gekommen, die schon ganz gespannt darauf waren, die Geräte selbst auszuprobieren. Aber auch in den vergangenen Tagen wurden die Geräte, die bereits seit einigen Wochen stehen, schon rege genutzt, wie die zweite Bürgermeisterin Bianka Poschenrieder freudig erzählte. „Das ist wirklich ein Generationenparcours“, urteilte Seitz. „Für die Kinder sind das Spielgeräte, für die Sportler Sportgeräte und für die Senioren sind es Helfer zur Sturzprophylaxe und Standsicherheit.“

Rund 40 000 Euro hatte die Gemeinde Zorneding für den Bewegungspark investiert, hatte dabei aber finanzielle Unterstützung durch das Landratsamt und den Seniorenförderverein bekommen. Mayr verkündete stolz: „Ich denke, so etwas sucht im Landkreis seinesgleichen."

Susanne Edelmann

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