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Ausgezeichnet: Bürgermeister Piet Mayr (r.) ehrte Martina Schott (2.v.r.) sowie (v.l.) Markus Glaser, Patrizia Frantz und Maria Glaser von den Ingoltschützen. 

Bürgermeister ruft dazu auf, den Wandel anzunehmen

„Zorneding ist doch kein gallisches Dorf“

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„Veränderung“ war der zentrale Begriff in der Rede von Bürgermeister Piet Mayr beim Neujahrsempfang im Zornedinger Martinstadl. „Nichts ist so beständig wie der Wandel“, zitierte der Rathauschef den Griechen Heraklit.

Zorneding –  Die Veränderung am Ort sei für alle spürbar. Die Bevölkerung wachse. Vielleicht langsamer als in anderen Gemeinden, aber die Auswirkungen „werden doch für uns alles spürbar“. Alte Häuser würden durch neue ersetzt, der Verkehr nehme weiter zu. „Auch gesellschaftliche Änderungen sind stark spürbar. Begonnen von der Kinderbetreuung über die Wohnmöglichkeiten bis hin zum Einzelhandel.“ Klar sei: „Wir können uns nicht verschließen, wir sind kein gallisches Dorf“. Man sei dafür zu stark im Umfeld des Münchener Ballungsraumes, dem Speckgürtel, eingebunden. „Wenn ich etwas definitiv nicht verhindern kann, dann muss ich versuchen, im positiven Sinne die Kontrolle darüber zu gewinnen“, gibt der Bürgermeister einen pragmatischen Weg vor. Zorneding erleide kein unkontrolliertes oder unverträgliches Wachstum. Aber: „Stillstand ist absolut keine Lösung. Dazu haben wir in der Gemeinde zu viel zu verlieren.“

Veränderungen waren auch Auslöser für einen Teil der Ehrungen im Rahmen des Empfangs. Ausgezeichnet wurde Martina Schott, die den Vorsitz des Seniorenbeirats aufgegeben hat, jedoch in zweiter Reihe weiter mitarbeiten will. In Abwesenheit ehrte der Bürgermeister Hilde Tiemann, die als „echte Institution“ 28 Jahre ehrenamtlich für den TSV tätig war, zuletzt als Vorsitzende. Ihre Urkunden nicht persönlich in Empfang nehmen konnten auch Fredi Heiß und Barbara Kulosa, Gründungsmitglieder und Führungsduo beim Partnerschaftsverein „Per Noi“ mit dem italienischen Capella Maggiore.

Eine ganze Reihe von Sportlern bat Bürgermeister Piet Mayr ebenfalls auf die Bühne. Nina Krüger vom TSV Zorneding hat beim Tischtennis-Bezirkspokal sowohl im Team als auch im Einzel den 1. Platz erreicht. Jugendschütze Markus Glaser wurde mit der Luftpistole oberbayrischer Meister. Patrizia Frantz erreichte in der Mannschaftswertung Jugend Luftgewehr mit dem Team den 3. Platz. Maria Glaser erreichte bei den Schülern mit dem Luftgewehr bei der oberbayerischen Meisterschaft in der Mannschaftswertung den 2. Platz und wurde bei den Schülern im Einzel zudem bayerische Meisterin.

Eine weitere Auszeichnung gab es zudem für die 1. Mannschaft Fußball des TSV Zorneding für den Aufstieg in die Kreisliga. 

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