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Wird abgebaut: Die Peitschenampel am Denkmal.

Vor dem König-Ludwig-Denkmal

Zorneding: Rost-Ampel kommt weg

Das  König-Ludwig-Denkmal ist saniert, nun soll dort auch die häßliche verrostete Peitschenampel verschwinden. 

Zorneding – Veränderungen wird es in Zorneding entlang der Münchener Straße geben. Im vergangenen Juni hatte der Gemeinderat die Verwaltung beauftragt, zusammen mit Polizei und Landratsamt mögliche Standorte für Straßenquerungen oder Verkehrsinseln an der Münchener Straße zu prüfen.

Nun gab Bauamtsleiterin Diana Saiger die Ergebnisse dieser Prüfung in der jüngsten Bauausschusssitzung bekannt. Demnach hat das Landratsamt eine Querungshilfe direkt östlich der Einmündung der Straße „An der Flur“ als zu gefährlich eingestuft.

Eine Querungshilfe weiter östlich etwa auf Höhe des „Norma“ sowie eine Verkehrsinsel am westlichen Ortseingang lägen hingegen im Ermessen der Gemeinde, sofern die gesetzlich erforderlichen Mindestdurchfahrtsbreiten eingehalten würden.

Genau die sind das Problem am Ortseingang, denn die Straße ist dort zu schmal, um einen Fahrbahnteiler unterzubringen. Zudem, so André Younes vom technischen Bauamt, gebe es unterschiedliche Auffassungen dazu, ob solch eine Verkehrsinsel geeignet sei, um die Geschwindigkeit der in den Ort einfahrenden Fahrzeuge zu reduzieren. „Wir sollten lieber die Fahrbahnbreite verringern“, meinte er.

Bürgermeister Piet Mayr (CSU) schlug vor, das Thema zurückzustellen und nochmal zu überdenken. „Wenn wir da was machen, soll es auch ansprechend sein“, fand er und forderte die Ausschussmitglieder auf, Fotos zu machen, wenn ihnen in anderen Orten geeignete Lösungen auffielen.

Eine Querungshilfe für Fußgänger, die über die Münchener Straße wollen, soll hingegen ein Stück westlich des „Norma“ geschaffen werden und zwar genau dort, wo die Anton-Grandauer-Straße in die Münchener Straße mündet. Die Einmündung muss dazu etwas umgestaltet und somit entschärft werden. Einig waren sich die Ausschussmitglieder darin, diese Querungshilfe zunächst provisorisch einzurichten. Erst wenn feststeht, wie es auf dem Brennereigelände weitergeht und ob in diesem Zusammenhang die Ortsmitte generell umgestaltet werden kann, sollen endgültig Fakten geschaffen werden.

Abgebaut wird die Peitschenampel am König-Ludwig-Denkmal. Der Bauausschuss entsprach damit einem Antrag der Freien Wähler, die die Ampel für entbehrlich halten und die Ansicht des sanierten und neu gestalteten Denkmals durch die verrostete Ampel gestört sehen.

Auch das Landratsamt sieht für die Ampel keine Notwendigkeit, seit durch die Ortsumfahrung der Verkehr auf der Münchener Straße zurückgegangen ist. Davon unberührt und weiter erhalten bleibt aber die Fußgängerampel auf Höhe des „Neuwirts“, da diese vor allem für Schulkinder von großer Wichtigkeit ist.  se

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